International Rectifier: »DirectFET« fürs Auto

»AUIRF7739L2« und »AUIRF7665S2« heißen die ersten zwei Power-MOSFETs aus der neuen »DirectFET 2«-Serie von International Rectifier. Sie eignen sich für Applikationen wie elektrische Servolenkung, Kraftstoffeinspritzung oder Klasse-D-Audioverstärker.

Nach zwei Jahren Entwicklung hat International Rectifier ihre neue Power-MOSFET-Serie »DirectFET 2« vorgestellt. Diese ist nach AEC-Q101 qualifiziert und ist daher für den Einsatz in Kraftfahrzeug-Applikationen prädestiniert. Diese Bauteile sollen laut Hersteller im Vergleich zu herkömmlichen Komponenten im Kunststoffgehäuse sowohl für Größen- und Kostensenkungen des Gesamtsystems als auch für eine überlegene Performance sowie einen besonders guten Wirkungsgrad sorgen.

Der AUIRF7739L2 im neuen großen Bechergehäuse hat einen RDS(on) von 0,7 mΩ (typisch) bei 40 V. Darüber hinaus zeichnet sich der große Becher durch eine um 60 Prozent kleinere Montagefläche sowie eine um 85 Prozent niedrigere Bauhöhe als ein D²PAK aus. Er eignet sich dadurch besonders zur Ansteuerung von Schwerlastmotoren einschließlich der elektrischen Servolenkung (EPS), von Batterieschaltern und integrierten Starter/Alternator-Lösungen in Mikro-Hybridfahrzeugen sowie in Fahrgestell-, Fahrwerks- und Antriebsstrang-Systemen.

Der Baustein AUIRF7665S2 im mittelgroßen Bechergehäuse hingegen ist auf eine sehr geringe Gate-Ladung QG optimiert und zeigt extrem niedrige parasitäre Werte für eine schnelle und effiziente Schaltleistung. Dieser MOSFET eignet sich besonders für Schaltanwendungen im Kraftfahrzeug, einschließlich der Ausgangsstufe von Klasse-D-Audioverstärkern sowie DC/DC-Wandlern und Kraftstoffeinspritzsystemen.

Es gibt zwei Elemente in diesem Produkt, die neu entwickelt werden mussten, wie Benjamin Jackson, Product Manager des Geschäftsbereichs Automotive Products, betont. Zum einen kommt ein neuer Trench-Silizium-Prozess zum Einsatz. Zum anderen wurde das Material, mit dem der Die auf das Gehäuse geklebt wird (Die Attach Material), komplett überarbeitet, um den strengen Automobil-Anforderungen zu genügen. So konnte der Feuchtigkeitsempfindlichkeitslevel von MSL3 auf MSL1 (Moisture Sensitivity Level) gesteigert werden.