Intel: Umsatz- und Gewinneinbruch

Die Intel Corp. musste 2006 ordentlich Federn lassen. Mit einem Minus von 9 Prozent beim Jahresumsatz (35,8 Mrd. Dollar), brach der operative Gewinn (5,7 Mrd. Dollar) sogar um 53 Prozent ein.

Auf den Nettogewinn (5,0 Mrd. Dollar) schlug er immerhin mit minus 42 Prozent durch. Damit ist Intel sicherlich noch weit von einem maroden Unternehmen entfernt, aber für den erfolgsverwöhnten Branchenprimus ist das Ergebnis doch ein harter Schlag.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hatte Intel sein Geschäft mit Kommunikations- und Applikationsprozessoren an Marvell verkauft, außerdem will man sich von der dazugehörigen Fabrik „Fab 23“ in Colorado Springs trennen. Die Belegschaft wurde von 102 500 Mitarbeitern im zweiten Quartal 2006 auf derzeit 94 100 Mitarbeiter reduziert.

Für das Jahr 2007 plant Intel, 5,4 Mrd. Dollar in Forschung und Entwicklung und etwa 5,5 Mrd. Dollar in die Halbleiterfertigung zu investieren, insbesondere in neue Fertigungsausrüstung für den 45-nm-Prozessknoten.