Integriertes AUTOSAR-Betriebssystem — stets getestet und der aktuellen Spezifikation folgend Immer auf dem neuesten Stand

Die aktuelle AUTOSAR-Spezifikation ist noch in einem frühen Stadium und von daher ein „moving target“, da es häufig neue Versionen gibt. Damit stehen Entwickler vor dem Problem, dass ihre Software bei der Auslieferung an den Kunden schon veraltet ist, wenn nicht während des Entwicklungsprozesses immer wieder an die Spezifikation angepasst wird. Wie das auf effiziente Weise zu machen ist, zeigt dieser Beitrag.

Die aktuelle AUTOSAR-Spezifikation ist noch in einem frühen Stadium und von daher ein „moving target“, da es häufig neue Versionen gibt. Damit stehen Entwickler vor dem Problem, dass ihre Software bei der Auslieferung an den Kunden schon veraltet ist, wenn nicht während des Entwicklungsprozesses immer wieder an die Spezifikation angepasst wird. Wie das auf effiziente Weise zu machen ist, zeigt dieser Beitrag.

Zahlreiche Hardware-Varianten und eine Vielzahl von Modulen machen die effiziente Entwicklung einer leistungsfähigen AUTOSAR-Plattform zu einer großen Herausforderung. Es reicht nicht, die benötigten Module nebeneinander zu stellen. Das Zusammenspiel der Module untereinander und mit den eingesetzten Mikrocontrollern muss perfekt funktionieren. Hinzu kommt, dass die Spezifikationen des AUTOSAR-Standards im aktuellen, frühen Stadium regelmäßigen Änderungen unterworfen sind. Diese drei dynamischen Faktoren wirtschaftlich und im Rahmen eines ganzheitlichen Qualitätsmanagements auch dokumentiert und reproduzierbar bei der Entwicklung zu berücksichtigen, ist Sache von Experten. Das Erlanger Unternehmen Elektrobit Automotive hat im Rahmen der Produktfamilie „EB tresos“ dafür eine eigene Entwicklungsinfrastruktur aufgesetzt, mit der selbst kurzfristige Spezifikationsänderungen schnell nachvollzogen werden können. Das Ergebnis sind zeitnahe, effiziente Tests auf unterschiedlichen Hardware-Plattformen mit einer ausführlichen Dokumentation der Qualität des jeweiligen Software-Stands.

Kern des Vorgehens bei Elektrobit sind eine Configuration-Management-Datenbank (CMDB), eine iterative Entwicklungsmethodik und eine umfangreiche Test-Infrastruktur auf der Basis von leistungsfähiger Server-Hardware: Alle Versionsstände werden zentral in der CMDB gepflegt — Modul-Entwickler und Integratoren greifen so immer auf den jeweils aktuellen Entwicklungsstand zu und sind auch in der Lage, historische Stände abzurufen. Gemäß dem iterativen Entwicklungskonzept werden aus der CMDB heraus dann ständig automatisch Module und Varianten abgerufen, Auslieferungen werden erstellt und getestet. Damit ist der Qualitätsstand jedes Moduls stets transparent.

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