„Ich habe schon im Kindergarten fleißig Sachen getauscht!“

next!, der Media-Informationsdienst zum Anfassen, berichtet nicht nur für, sondern auch über Mediaentscheider in der Elektronik und Automation. Diesmal stellt next!, der Media-Informationsdienst der Herzen, ganz persönliche Fragen an Bernd Haberzettl, Manager PR & Communication beim High-Tech-Distributor GLYN in Idstein.

next!: Wissen Sie noch, was auf Ihrer ersten Kassette war?
Bernd Haberzettl: Ja selbstverständlich: „Der letzte Held Amerikas“ – als „selbstinszeniertes Hörspiel“. Beeindruckt von dem Film sprach ich die Rolle von „Junior Jackson“ und alle männlichen Nebenrollen – habe auch sämtliche Motorengeräusche nachgemacht. Meine Grundschulfreundin übernahm die Rolle der „unglücklichen Liebe“. Ich weiß nur leider nicht, wo diese Kassette sich heute befindet.

next!: Herr Haberzettl, Sie gelten als absoluter Musikexperte. Haben Sie noch Schallplatten? (und wenn ja, welche ist Ihre Lieblingsscheibe?)
Bernd Haberzettl: Meinen Schallplattenspieler habe ich aus Platzgründen leider in den Keller verbannen müssen. Dafür läuft sich momentan die CD „Billy Talent 2“ in meinem Player die Kanten rund – sehr zu empfehlen.

next!: Gibt es eine Band, die Ihr Leben besonders beeinflusst hat?
Bernd Haberzettl: Eindeutig Depeche Mode – „I just can´t get enough“ noch heute von elektronischer Musik …

next!: Was war das letzte Konzert, das Sie besucht haben?
Bernd Haberzettl: And One – Bodypop Tour in der Frankfurter Batschkapp.
Sie sehen: wieder Elektronik pur … zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben - schließlich habe ich ja auch beruflich jeden Tag mit „Elektronik“ zu tun.

next!: Welches Fach haben Sie in der Schule am meisten gehasst?
Bernd Haberzettl: Ganz klar Chemie – wir haben nie die richtige Mischung zusammen gefunden.

next!: Und welches Fach haben Sie am meisten gemocht?
Bernd Haberzettl: Latein: Nach akribischer Vokabel- und Fall-Recherche konnte man spannende Geschichten dechiffrieren und tolle Storys schreiben.

next!: Was wollten Sie als Kind werden? Eher Astronaut oder Lokomotivführer?
Bernd Haberzettl:
Ich wollte schon immer was mit Verkauf oder Vertrieb zu tun haben.
Im Kindergarten habe ich schon fleißig Sachen getauscht, in der Schulzeit günstig eingekauft und mit Gewinn verkauft (Liebe Eltern von damals, verzeiht mir den „Verlust“ einiger Modellauto-, Briefmarken- und Münzsammlungen).
Auf Flohmärkten hatte ich immer gute Einnahmequellen und habe so gut wie alles verkaufen können, z.B. einbeinige Gartenzwerge.

next!: Welches Modell war Ihr erstes Auto?
Bernd Haberzettl: Das war 1985 ein VW Käfer 1302 für 50,- DM – nach 1,5 Jahren für 650,- DM verkauft (grins).

next!: Und was ist für Sie persönlich bei einem Auto das Wichtigste?
Bernd Haberzettl: Es muss mich günstig und zuverlässig von A nach B bringen. Und eine Sitzheizung für kalte Tage – gegen klappernde Zähne.

next!: Aus welcher Stadt/Region kommt Ihr Lieblings-„Tatort“? (und warum?)
Bernd Haberzettl:
Der Tatort aus Münster. Sie ergänzen sich prima, obwohl sie sich ständig in den Haaren liegen: HK Thiel und Gerichtsmediziner Prof. Boerne. Spannung mit einem frischen Schuss Comedy.

next!: Wie hieß der Titel des letzten Buches, das Sie gelesen haben?
Bernd Haberzettl: Die Schwalbe, die Katze, die Rose und der Tod - Momentan sind Van Veeteren Fälle an der Reihe.