Start-up XMOS sucht neuen CEO

Das britische Start-up XMOS, Entwickler des »programmierbaren Siliziums«, bekommt mit Charles Cotton einen neuen CEO. Allerdings ist dessen Ernennung nur ein Intermezzo.

Der neue CEO Charles Cotton wird sein Amt nur so lange ausüben, bis ein Nachfolger für ihn gefunden ist. Er soll XMOS bei der Suche unterstützen. Der bisherige CEO von XMOS James Foster, wird dem Unternehmen weiterhin als Berater zur Verfügung stehen. Nach fast fünf Jahren wolle er den Weg für einen neuen CEO frei machen, hieß es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Foster hatte XMOS im Jahr 2005 mit gegründet und aufgebaut. So war er zum Beispiel maßgeblich an der erfolgreichen Investorensuche beteiligt. Vorher war Foster CEO bei Oxford Semiconductor.

XMOS hat ein Konzept entwickelt und zur Marktreife gebracht, das man als »programmierbares Silizium« bezeichnen kann. Dabei handelt es sich um eine Multi-Core-Prozessor-Architektur, bei der viele bisher in die Hardware integrierte Funktionen von der Software übernommen werden. Damit tritt die XMOS-Technik in Konkurrenz zu ASICs, FPGAs und ASSPs.