Mikroprozessor im FPGA Symbiose im Chip #####

Symbiose im Chip

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Tools im Überblick

Beim Einsatz eines Prozessors in einer Embedded-Applikation spielt die Verfügbarkeit von Entwicklungswerkzeugen eine wichtige Rolle (Bild 2). Actel steuert die IDP (IP Deployment Platform) »CoreConsole« bei, außerdem die integrierte Entwicklungsumgebung »Libero «, die Programmentwicklungsumgebung »SoftConsole« sowie eine komplette Board-Level-Entwicklungs- und Debugging- Umgebung. ARM unterstützt Cortex-M1 mit der Entwicklungssuite »RealView« und mit dem zugehörigen Mikrocontroller-Entwicklungskit (MDK). Auch Drittanbieter wie Aldec, CriticalBlue, CodeSourcery, IAR, ImpulseC, Mentor Graphics und andere unterstützen den neuen Prozessor mit zahlreichen Tools. Mentor etwa liefert mehrere Plug-&-Play-Designlösungen einschließlich »Design Assembly «, »Embedded Software-Toolsets« und »Precision Synthesis«, ein RTL- und Physical-Synthesis-Tool.

FPGAs und PSCs für M1

Die für den M1 vorbereiteten Bausteine »M1A3P1000« (ProASIC3) und »M1AFS600« (Fusion) bieten alle Eigenschaften von Actels nichtflüchtigen, Flashbasierten Produktfamilien: Single-Chip-Lösung, Wiederprogrammierbarkeit, Liveat-Power-up, Sicherheit, Resistenz gegen Firm-Errors und geringer Stromverbrauch. Der Fusion-PSC »M1AFS600« mit 600 000 Systemgattern enthält in einem einzigen Baustein einen 12-Bit-A/D-Wandler, 40 Analog-I/Os, bis zu 8 MBit Flash und die FPGA-Architektur. Der Core lässt sich in 4300 »Tiles« implementieren, er nimmt also weniger als 30% des Bausteins ein. Der Baustein »M1A3P1000«, ein Mitglied der Flash-basierten ProASIC3-Familie mit 1 Million Systemgattern, verfügt über 144 KBit SRAM und 300 Digital-I/Os. Der Cortex-M1-Prozessor entspricht ungefähr 20% der FPGA-Logik eines solchen Chips.

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Autor:

Mike Thompson ist Senior Manager IP and Application Solutions bei Actel. Telefon 0 81 65/95 84 67 www.actel.com