Microsemi SmartFusion zum zweiten

Von Microsemi ist jetzt die zweite Generation der SmartFusion-FPGA-Familie verfügbar. Diese Flash-basierte SoC-FPGAs enthalten einen ARM Cortex-M3-Prozessor und zeichnen sich durch drei Eigenschaften aus: höchste Sicherheit, hohe Zuverlässigkeit und geringer Stromverbrauch.

»SmartFusion 2 verfügt über bahnbrechende Security-Fähigkeiten«, ist Paul Ekas, Vice President Marketing, SoC Group von Microsemi überzeugt. Diese Fähigkeiten würden es einfach machen, Designs vor Manipulationen oder Reverse-Engineering zu schützen. Der Designschutz basiert auf nichtflüchtiger Flash-Technologie und bietet moderne Daten-Security-Fähigkeiten, angefangen bei einem robusten Root-of-Trust-Modul zum sicheren Ablegen von Schlüsseln (Secure Key Storage). Hinzu kommt eine »Physical-Unclonable-Funktion«  und ein Schutz vor DPA-Angriffen (Differential Power Analysis), der auf integrierten Security-Beschleunigern von Cryptographic Research Inc. (CRI) basiert.

SmartFusion2 basiert auf einer zuverlässigen Flash-FPGA-Fabric und bietet so Schutz vor SEUs (Single Event Upset), sprich einer möglichen Beschädigung der Daten. Die Flash-FPGA-Fabric hat auch den Vorteil, dass kein externes Konfigurationsmemory erforderlich ist. Deshalb ist der Baustein sofort nach dem Einschalten Betriebsbereit und behält nach dem Ausschalten seine Konfigurationsdaten.

Die Flash-Technologie führt auch dazu, dass SmartFusion-2-Bausteine im Stand-by-Betrieb wesentlich weniger Strom verbrauchen, als SRAM-basierte FPGAs bei gleicher Performance. Der Flash-Freeze Standby-Power-Mode von SmartFusion 2 kann mit einem einfachen Befehl aktiviert werden und in 100 us ist der Chip deaktiviert bzw. aktiviert. Im Flash-Freeze-Mode verbrauchen die Microsemi-FPGAs rund 1 mW, im Betriebsmodus beträgt die statische Leistungsaufnahme 10 mW.