Schwerpunkte

Intel

Künstliche Intelligenz im Blickfeld

24. Juli 2017, 15:44 Uhr   |  Iris Stroh


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

Xilinx: Software-Stack für Vision-gestütztes Maschinenlernen

Mit dem reVISION-Stack können auch Software- und Systementwickler ohne spezifische Hardware-Expertise intelligente, Vision-gestützte Systeme schnell und einfach entwickeln. Mit reVISION zielt Xilinx auf Entwickler ab, die ihr Produkt von konkurrierenden Systemen differenzieren müssen, aber auch auf Systeme, die extrem schnell reagieren müssen und für die der rasche Einsatz der neuesten Algorithmen und Sensoren von entscheidender Bedeutung ist. Konkret geht es um Applikationen in einer Reihe von Marktsegmenten wie High-End Consumer, Automotive, Industrie, Medizin, Aerospace und Militär. Die Applikationen der nächsten Generation umfassen kollaborative Roboter (‘cobots’), Drohnen mit spezifischer Erkennungs- und Ausweichfähigkeit (‘sense and avoid’), Augmented Reality,
autonome Fahrzeuge, automatische Überwachungssysteme und die medizinische Diagnostik.

Laut Xilinx-Angaben lassen sich mit reVISION äußerst reaktionsschnelle Vision-Systeme realisieren. Xilinx gibt folgende Vergleiche an: bis zu sechsfach bessere Kenngröße „Bild/Sekunde/Watt“ bei der Machine-Learning-Inferenz; eine 40-fach bessere Kenngröße „frames/second/watt“ für Computer Vision, ein Fünftel der Latenz handelsüblicher Embedded-GPUs und typischer SoCs. Damit können jetzt Entwickler mit begrenzter Hardware-Expertise einen C/C++/OpenCL-Entwicklungs-Flow mit Standard-Frameworks und Bibliotheken wie Caffe und OpenCV zur Entwicklung ihrer Embedded-Vision-Applikationen auf nur einem Zynq-SoC oder MPSoC nutzen.

Seite 2 von 2

1. Künstliche Intelligenz im Blickfeld
2. Xilinx: Software-Stack für Vision-gestütztes Maschinenlernen

Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen Auf Linkedin teilen Via Mail teilen

Das könnte Sie auch interessieren

Verwandte Artikel

XILINX GmbH, INTEL GmbH