Präzisions-OPV mit Fehlerausgabe

Kernstück des Operationsverstärkers »OPV405« von Analog Microelectronics bildet eine mehrstufige, hochgenaue und rauscharme Verstärkerschaltung in Bipolartechnik.

Die Verstärkerschaltung zeichnet sich durch einen Offset von typisch 0,1 mV und eine minimale Offsetdrift von typisch 0,5 μV/K aus. Dabei bewegt sich der Eingangsgleichspannungsbereich zwischen 1 und 3,2 V und der Eingangssignalbereich zwischen ±230mV. Ausgelegt ist der OPV für den erweiterten Temperaturbereich von -45 °C bis +125 °C. Es ist mit seiner integrierten Endstufe Rail-to-Rail-fähig und besitzt einen internen Kurzschlussschutz.

Neben den Eigenschaften eines Präzisionsoperationsverstärkers bietet der OPV405 insbesondere eine Reihe von internen Kontrollmöglichkeiten. Mit wenigen Bauelementen können Entwickler damit eine Schaltung aufbauen, die eine dezentrale Fehlererkennung mit lokaler Statusanzeige in elektrischen Geräten erlaubt.

Die Überwachung des Verstärkers in einigen Werten seiner Schaltungsumgebung (z.B. Umgebungstemperatur) und die Kontrolle seiner Betriebsparameter erfolgt durch die integrierte Funktionskontrolleinheit. Diese erfasst sowohl Unter- und Überspannungen an den Eingängen des Operationsverstärkers, Versorgungsunterspannung, die Überlastung oder Sättigung der eigenen Endstufe sowie die Übertemperatur im IC. Der OPV405 zeigt diese Betriebsfehler über einen Statusausgang an, der mit einer Diode sichtbar gemacht werden kann.

Das neue IC hat das Pin-Out eines Standard-Dual-Operationsverstärkers und kann mit einer asymmetrischen Betriebsspannung von 0 V bis 5 V oder einer symmetrischen Betriebsspannung von -2,5 V bis +2,5 V betrieben werden.