Neue Core-i7-Prozessoren von Intel heizen mit 130 Watt ein

Intel liefert seine neuen Core-i7-Prozessoren aus, die bisher unter dem Codenamen Nehalem bekannt waren. Dank neuer Mikroarchitektur und 45-nm-Fertigung soll der Leistungszuwachs 40 Prozent betragen.

Die neue Desktop-Prozessorfamilie besteht aus den drei Mitgliedern: Intel Core i7 920, 940 und 965 Extreme Edition. Sie sind mit 2,66/2,93 und 3,20 GHz getaktet. Alle drei Prozessoren sind Quadcores mit 8 Mbyte L3-Cache, die über drei Kanäle auf DDR3-Speicher zugreifen. Die Thermal Design Power beträgt bei den drei Modellen 130 Watt, im Leerlauf wird ihr Verbrauch mit 12 Watt angegeben.

Mit der neuen Mikroarchitektur sind wieder einige Optimierungen hinzugekommen, die allerdings größtenteils schon von früheren Prozessorgenerationen oder von den Notebookprozessoren bekannt sind. So hat Intel z.B. wieder Hyperthreading eingeführt, wodurch jeder Kern zwei Threads parallel ausführen kann. Mit »Quickpath« wird die Speicherbandbreite gegenüber bisherigen Prozessoren verdoppelt. Eine Technik namens »Turbo Boost« erhöht die Taktfrequenz, wenn nicht alle Cores voll ausgelastet sind. Eine Power im chip integrierte Power Control Unit überwacht die Leistung des Prozessors. Wenn nur ein Teil der Rechenkerne genutzt wird, hat der Prozessor thermische Reserven, so dass die aktiven Kerne in zwei Stufen höher getaktet werden können, um auch nicht-parallelisierbare Anwendungen zu beschleunigen.

Als OEM-Preise für 1000-Stück-Lose gibt Intel 284 Dollar für den i7 920 an, 562 Dollar für den 940 und 999 Dollar für die 965 Extreme Edition.