Gewinnrückgang bei TI

Um knapp ein Viertel brach im dritten Quartal 2008 der Nettogewinn bei Texas Instruments ein. Das Unternehmen schlägt jetzt bis Ende des Jahres einen Sparkurs ein. Der Umsatz blieb im Rahmen des prognostizierten Wertes.

TI nennt die schwierige Wirtschaftslage als Hauptgrund für den Gewinnrückgang: »Mit Blick auf die wirtschaftliche Lage und ihre Auswirkungen auf unsere Märkte sind wir verhalten ins dritte Quartal gestartet. Der Gewinn fällt nun wie erwartet schwach aus, da Konsumenten und Unternehmen ihre Ausgaben zurückgeschraubt haben«, kommentiert TIs CEO Rich Templeton das Quartalsergebnis. Der Umsatzrückgang fiel im Vergleich zum Gewinn nur gering aus: 3,39 Milliarden Dollar erwirtschaftete Texas Instruments im dritten Quartal 2008. Das sind 8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, entspricht aber den Prognosen des Unternehmens.

Texas Instruments plant nun, die Ausgaben in den weniger gewinnträchtigen Geschäftsbereichen drastisch zu senken. Im Wireless-Geschäft will TI die Ausgaben um ein Drittel verringern, insgesamt um über 200 Millionen Dollar. Besonders umfangreich sollen die Einsparungen im Bereich der Mobilfunk-Basisband-Produkte ausfallen. Das Unternehmen hat nach eigenen Aussagen sogar Pläne, Teile des Geschäftsbereichs zu veräußern.

Die Sparpläne sollen bis Jahresende fortgesetzt werden, denn TIs Aussichten für das vierte Geschäftsquartal sehen nicht viel optimistischer aus: »Wir gehen davon aus, dass der Gewinn aufgrund der schwachen Auftragslage der letzten Monate weiter zurückgeht«, so Templeton. Trotz Sparkurs will der Konzern sein Kerngeschäft aber nicht vernachlässigen und weiter in die Produktentwicklung im Analog- und Embedded-Bereich investieren.