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<p>Atmels neue AVR32-Architektur ist eine logische Weiterentwicklung des 8-bit-AVR-Kerns, ohne jedoch code-kompatibel zu sein.

Atmels neue AVR32-Architektur ist eine logische Weiterentwicklung des 8-bit-AVR-Kerns, ohne jedoch code-kompatibel zu sein. Die AVR32-Architektur wurde darauf getrimmt, die Anzahl der Load-/Store-Zyklen zu reduzieren, die Ressourcen der neuen CPU optimal auszuschöpfen, Verzweigungen ohne Zeitverlust abzuwickeln und die Anzahl der Cache-Fehlzugriffe zu reduzieren. Der AVR32-Kern arbeitet mit einer siebenstufigen Pipeline, die nach der Decodierstufe in drei parallele Subpipelines verzweigt. Die Abarbeitung der Befehle erfolgt der Reihe nach, der Abschluss der Ausführung nicht notwendigerweise. Ein umfangreiches Weiterleiten von Daten zwischen den Pipelines soll das Leerlaufen der Pipelines auf ein Mindestmaß beschränken.

Die MAC-Einheit (Multiply/ Accumulate) verfügt über einen Akkumulator-Cache, der 1-Zyklus-MAC-Operationen ermöglicht. Eine umfangreiche Zeigerarithmetik soll Load-/ Store-Zyklen minimieren. Das Ergebnis all dieser Bemühungen ist, dass ein mit 100 MHz getakteter AVR32 ein QVGA-Videosignal mit 30 Bildern/s decodieren kann. Ein erster AVR32-Baustein ist der Prozessor AP7000 der über eine Vektor-Multiplikations- Einheit (Coprozessor), einen LCD-Controller, eine Schnittstelle für Bildsensoren, Audio- Schnittstellen sowie zahlreiche Standardschnittstellen verfügt.


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