Fairchild präsentiert Controller-ICs für PFC

Die neuen CRM-Controller-ICs (Critical Conduction Mode) FAN7529 und -7530 zur Leistungsfaktorkorrektur (PFC) von Fairchild Semiconductor entsprechen den strengen Vorschriften, wie sie für Lampenvorschaltgeräte, Notebook-Netzadapter, LCD-TVs und LCD-Monitoren gefordert werden.

Die beiden Bauelemente verfügen über eine zum Patent angemeldete variable On-Time-Steuerungsmethode, die auf der ZCD-Windungsspannung basiert und eine Klirrfaktor-Performance von unter 10 Prozent bei einer 25prozentigen Last an 265 VAC erreicht. Die Klirrfaktor-Performance spielt eine wesentliche Rolle für die Zuverlässigkeit eines Systems. Die Verluste bei der Eingangsspannungsmessung sinken auf etwa 100 mW, wodurch die Vorschriften zum Standby-Stromverbrauch problemlos eingehalten werden. Die hoch integrierten ICs senken im Vergleich zu passiven Lösungen oder vergleichbaren am Markt verfügbaren Controllern die Komponentenzahl, was zusätzliche Bauelemente und damit Systemkosten einspart.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Strom-Mode-Controllern, die eine gleichgerichtete Netzspannungsinformation auch dann benötigen, wenn der PFC-IC nicht in Betrieb ist, verwenden die Typen FAN7529 und FAN7530 eine interne Spannungs-PWM. Damit reduzieren die ICs den Leistungsverlust um 200 mW. Zusätzlich haben sie eine Sperrfunktion, die den Stromverbrauch während des Standby-Betriebs weiter senkt, und einen Strom-Fehlerverstärker, was einen höheren Rfb (Ausgangsspannungs-Abtastwiderstand) von mehr als 1 MOhm ermöglicht. Das reduziert die Leistungsverluste weiter (80 mW, 2 MOhm).