DFV-Software zur Minimierung des Energieverbrauchs

Das spanische EDA-Start-Up Elastix hat eine Design-to-Variability-Software entwickelt, mit der Variabilitäts-bewusste asynchrone Implementierungen von synchronen, digitalen ICs-Designs generiert werden können.

Für jedes synthetisierbare digitale Design ist die Design-for-Variability-Technologie (DFV) von Elastix in der Lage, eine funktionale äquivalente (asynchrone) physikalische Implementierung zu generieren, die automatisch die Variabilität anspricht und den Prozess, die Spannung, die Temperatur und die logischen Gegebenheiten selbst regelt. Die Technologie arbeitet mit jedem traditionellen synchronen ASIC-Design-Flow. Das erlaubt, Chips mit optimalem Energieverbrauch laufen zu lassen, insbesondere bei Multi-Mode- und Multi-Spannungs-Designs.

Die DFV-Technologie ersetzt damit Design-Spielräume, die den »worst case«-Variabilitätseffekten entgegenwirken sollen. Die der DFV zugrunde gelegte Technologie wurde von der Universität Politècnica de Catalunya (UPC), Barcelona, lizenziert. »Wir sind stolz auf die technischen Innovationen, die die UPC im Zusammenarbeit mit Elastix erreicht hat, um Marktchancen für diese Technologie zu ermöglichen«, so Antoni Giró, Rektor der UPC Barcelona.

Erste Versionen der DFV-Software werden durch ausgewählte, limitierte Benutzer bereits verwendet. Weitere Details zu den Lösungen von Elastix folgen noch dieses Jahr.