Cadence sorgt für schnellere Emulation

Mit »Incisive Palladium III« hat jetzt Cadence einen Accelerator/Emulator vorgestellt, der über den derzeit höchsten Durchsatz zur Verifikation und Validierung von komplexer Hardware, Software und vollständigen Systemen für drahtlose, Grafik-, Netzwerk- und Consumer-Anwendungen verfügen soll.

Die neue Palladium-Version ist voll in die Enterprise System-Level Verifikationslösung (ESL) des Unternehmens integriert und ermöglicht so eine automatische und gesteuerte Validierung von Hardware, Software und vollständigen Systemen über alle Design- und Verifikationsfunktionen hinweg.

Gegenüber der bisherigen Generation erreicht Palladium III eine nahezu doppelte Laufzeitleistung, so können Designs nun mit Geschwindigkeiten von knapp 2 MHz laufen. Durch die Prozessor-basierende Technologie kann Palladium III simultan bis zu 32 Anwender bedienen und erreicht mit bis 30 Millionen Gattern pro Stunde auf einer einzelnen Workstation eine der kürzesten Kompilierzeiten im Emulationsmarkt. Zudem bietet Palladium III eine skalierbare Kapazität von 1,8 Millionen Gattern pro Domäne/Anwender oder bis zu 265 Millionen Gatter für ein volles System. Ein weiteres Merkmal ist das systemübergreifende Management von Transaktions- und Assertions-basierter Beschleunigung mit flexibler Sprachauswahl. Dabei können HDL, SystemC, C/C++ und e-Testbenches sowie auch externe Bauteile bei hoher Geschwindigkeit mit Designs (erstellt in Verilog, SystemVerilog und/oder VHDL) und mit Assertions (in PSL, OVL und SystemVerilog geschrieben) interagieren.