AMD in den schwarzen Zahlen

Auch das gibt es: Nach drei Jahren kann der Prozessorhersteller AMD wieder einen Gewinn ausweisen. Möglich wurde das, durch die Milliardenzahlung von Intel, die den Rechtsstreit zwischen den Unternehmen beendet hatte.

Auch ohne die Zahlung hatte sich AMD im vierten Quartal 2009 gut geschlagen. So konnte der Prozessor-Anbieter den Umsatz um 42 Prozent im Vergleich zum vierten Quartal 2008, und um 18 Prozent im Vergleich zum letzten Quartal erhöhen. Das sind rund 1,65 Milliarden Dollar. Der Gewinn lag bei 1,18 Mrd. Dollar. In dem Gewinn stecken allerdings die 1,25 Mrd. Dollar, die AMD voriges Jahr von Intel bekommen hatte. Dabei hatten die beiden Unternehmen ihren langjährigen Rechtsstreit außergerichtlich in einem Vergleich behoben. AMD hatte Intel wegen illegalen Geschäftgebarens verklagt. Das Geld von Intel ist damit eine Art Ausgleich für den entstandenen Schaden.

Das Geschäftsjahr 2009 schließt AMD mit einem Umsatz von 5,4 Milliarden Dollar und einem Gewinn von 304 Millionen Dollar ab. Dabei entfallen rund zwei Drittel des Umsatzes auf die Mikroprozessoren und ein Drittel auf die Grafikprozessoren. 2008 lag der Umsatz bei 5,8 Mrd. Dollar und der Verlust bei 3,1 Mrd. Dollar.

Für das erste Quartal 2010 geht AMD von einem saisonal bedingten leichten Umsatzrückgang aus.