Fujitsu: sparsamer Controller

Eine neue Generation von 16-Bit-Mikrocontrollern, die kompatibel zur aktuellen Mikrocontroller-Generation 16LX ist, aber deutlich mehr bietet, hat Fujitsu Microelectronics Europe auf der embedded world ankündigt.

Die 16FX-Serie, so die Bezeichnung, beruht auf einer verbesserten CPU mit erweiterter Busbandbreite. Programme werden so bei gleicher Taktfrequenz bis zu dreimal schneller verarbeitet als von 16LX-Bausteinen (abhängig vom verwendeten Speichermodell). Zum Beispiel kommt die 16FX-Serie bei 24 MHz auf über 11 echte MIPS (gemäß Dhrystone 2.1). Neue Technologie und ein verbessertes Design ermöglichen CPU-Taktfrequenzen bis zu 56 MHz, womit die Performance bereits in die Domäne von 32-Bit Prozessoren vorstößt. Die niedrige Stromaufnahme wird durch Fujitsus neue 0,18-um-CMOS-Prozesstechnologie, die niedrigere interne CPU-Spannung von 1,8 V, einen unabhängig von der CPU-Geschwindigkeit wählbaren Peripherietakt und durch eine verringerte Taktzahl pro Befehl (CPI – Clocks per Instruction) erzielt.

Die Bausteine können dank ihres eingebauten Oszillators ohne externe Resonatoren mit Taktfrequenzen von 100 kHz oder 2 MHz arbeiten.