Frost & Sullivan: Automotive-ASIC-Markt wächst

Der steigende Absatz von Kraftfahrzeugen heizt den Markt für Application-Specific Integrated Circuits (ASICs) an. Besonders wird der wachsende weltweite Markt für Automotive-ASICs von den Einnahmen profitieren, die der asiatische Raum beisteuert.

Eine neue Studie des Marktforschungsinstituts Frost & Sullivan ergibt, dass auf dem Markt für ASICs im Bereich Automobile im Jahr 2006 weltweit Einnahmen von 2,99 Milliarden Dollar verzeichnet wurden. Den Schätzungen zufolge sollen es im Jahr 2010 4,1 Milliarden Dollar werden.

Faktoren wie die Umweltgesetzgebung, Sicherheitsnormen sowie Komfort-Funktionen werden nach den Erwartungen von Frost & Sullivan den Halbleitermarkt im Bereich Automotive ankurbeln. Besonders Europa erwartet mehr Einnahmen als jede andere Region, was mit seiner frühen Technologie-Akzeptanz und der Regulierungspolitik zusammenhängt. Dazu kommt, dass der asiatische Markt weiterhin die höchsten Zuwachsraten aufweist, da er den Schwerpunkt zunehmend auf sehr kundenspezifische Anwendungen wie etwa die elektrischen Ventilsteuerungen legt.    

Bei wachsendem Wettbewerbsdruck vor allem aus dem Bereich FPGAs werden die Marktteilnehmer Frost & Sullivan zufolge gezwungen, vernünftige Preise zu bieten. 
ASIC-Produkte sind im Vergleich zu FPGAs gekennzeichnet durch höheren einmaligen Entwicklungsaufwand und längere Produkteinführungszeiten, andererseits auch durch geringere Stück- und Integrationskosten.

Die Studie kommt zu dem Schluß, dass der technologische Fortschritt dazu verhelfen wird, Markteinführungszeiten und Entwicklungskosten für ASICs zu reduzieren, was dem Markt einen Schub geben wird. Auch sollten Marktteilnehmer im Entstehen und Wachsen begriffene Wirtschaftsräume ansprechen, um Absatzchancen für kostengünstige Automobilanwendungen in hohen Stückzahlen zu nutzen.