Foundries mit Gewinnrückgang

Die großen asiatischen Foundries SMIC, TSMC und UMC haben ihre Jahresergebnisse bekannt gegeben. Trotz steigender Umsätze gingen die Gewinne zum Teil deutlich zurück.

SMIC hat im Jahr 2007 einen Umsatz von 1,5 Mrd. Dollar erzielt und lag damit 5,8 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahres. Einen Gewinn konnte die Foundry mit Sitz in Shanghai aber nicht einfahren. Der Verlust lag bei 40 Mio. Dollar. Im letzten Jahr lag der Verlust ähnlich hoch, bei 44,1 Mio. Dollar.

Die derzeitige Fertigungskapazität von SMIC liegt bei 185.250 Wafern (200 mm) pro Monat. Die Auslastung beträgt 94 Prozent. Die Auslieferung von Wafern stieg im Vergleich zum Jahr 2006 um 14,6 Prozent.

SMIC versuchte im vergangenen Jahr das Fallen der DRAM-Preise mit einem Zurückfahren der Produktion auszugleichen. So gingen die DRAM-Auslieferungen von SMIC innerhalb des letzten Jahres um 22 Prozent zurück. Im ersten Quartal 2008 will SMIC den Anteil von DRAMs am Gesamtumsatz auf unter 20 Prozent senken.

Der Umsatz von SMIC ohne DRAMs stieg hingegen stärker als der Gesamtumsatz: um 13,5 Prozent auf 1,12 Mrd. Dollar. Größter Wachstumsmarkt war China, wo der Umsatz um 56 Prozent anstieg.

Am erfolgreichsten waren im Jahr 2007 Handy-Chips, Power-Management-ICs, Chips für Set-Top-Boxen und digitales Fernsehen sowie für Musik- und Videogeräte.