Flexible Entwicklungsumgebung von Altium

Altium stellt auf der embedded world mit dem neuen NanoBoard-NB2 ein rekonfigurierbares Entwicklungssystem für das durchgängige Design von Prozessor/FPGA-Systemen vor.

Mit dem Board lassen sich Designs verschiedener Prozessor- und FPGA-Architekturen implementieren und debuggen. Die Architektur erlaubt die vollständige Nutzung der einheitlichen Hardware/Software-Designmöglichkeiten von Altium Designer. Das NanoBoard-NB2 unterstützt nicht nur einsteckbare Daughterboards und Peripheriekarten, sondern auch neue austauschbare Peripherie-Boards. Wenn neue Prozessoren, FPGAs und Peripheriebauteile auf den Markt kommen, ist, anders als bei dedizierten Entwicklungskarten, kein Umstieg auf ein neues Entwicklungssystem erforderlich, um damit zu experimentieren.

Zunächst werden drei Daughterboards für das NanoBoard-NB2 angeboten. Der Kunde hat die Wahl zwischen Daughterboards mit FPGAs vom Typ Altera Cyclone II, LatticeECP oder Xilinx Spartan-3. Die Daughterboards sind abwärtskompatibel zum NanoBoard-NB1. Auch ein Daisychaining des NanoBoard-NB2 mit dem NanoBoard-NB1 oder weiteren NanoBoard-NB2 ist möglich, wenn komplexe Systeme entwickelt werden sollen, die aus mehreren FPGAs bestehen und nicht auf eine Leiterplatte passen. Standardmäßig ist das Board mit drei gesteckten Peripherie-Boards bestückt - einem Audio/Video Connector Board, einem Compact Flash/ATA/SD Card Board und einem Communications Board mit USB , IrDA und Ethernet-Anschlüssen.

Der Preis für das NanoBoard-NB2 wird knapp 2.500 Euro betragen. Beim Kauf eines Boards zusammen mit einer Komplettlizenz für den Altium-Designer sinkt der Preis für die Karte auf knapp 1000 Euro. Für Kunden, die bereits das NanoBoard-NB1 ihr eigen nennen, hat Altium auch noch ein Schmankerl parat, sie können die neueste Karte für ebenfalls etwas weniger als 1000 Euro erwerben.