Epcos klassifiziert Produkte nach China-RoHS

Ab dem 1. März 2007 müssen Hersteller von Electronic Information Products (EIPs) ihre Produkte für den chinesischen Markt eindeutig kennzeichnen, wenn sie bestimmte Substanzen enthalten. Epcos stellt diese Informationen jetzt bereit.

Die als China RoHS bezeichnete „Administration on the Control of Pollution Caused by Electronic Information Products“ (ACPEIP) zwingt Elektronik- gerätehersteller in der ersten Phase anzugeben, ob gefährliche Substanzen – analog der EU-RoHS: Blei, Quecksilber, Cadmium, sechswertiges Chrom, Polybromierte Biphenyle und Polybromierter Diphenylether - in ihren Geräten enthalten sind.

Stoffverbote sollen erst in einer zweiten Phase in Kraft treten und nur für ausgewählte Produkte gelten. Ein Gerätehersteller muss für die Kennzeichnung die Gefahrstoffangaben zu jeder einzelnen, von ihm verwendeten, Komponente auswerten. Eine pauschale RoHS-Konformiätsaussage des Lieferanten hilft ihm nicht - auch weil die Europäer zahlreiche Ausnahmen zulassen.

Epcos hat die für die China-RoHS relevanten Stoffinhaltsangaben seiner Produkte in einer Tabelle zusammengetragen, die kostenfrei von der Epcos- Internetseite geladen werden kann. In zwei getrennten Spaltenblöcken lässt sich für jede Artikelgruppe die Information zur EU-RoHS – mit Nennung einer evtl. Ausnahme – und die Über- oder Unterschreitung der China-RoHS- Grenzwerte herauslesen.

Darüber hinaus bietet Epcos eine ständig aktualisierte Website mit Hintergrund- informationen zu den Kennzeichnungsvorschriften, einer Zusammenfassung der ACPEIP sowie hilfreichen Links.