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SoC Starterpacks und brillenlose 3D-4K-UHD-Bildverarbeitung

05. März 2019, 09:26 Uhr   |  Engelbert Hopf

SoC Starterpacks und brillenlose 3D-4K-UHD-Bildverarbeitung
© Solectrix

Solectrix‘ Messeauftritt steht in diesem Jahr ganz unter dem Motto „Invent your SoC“. Dazu stellt das Nürnberger Unternehmen zwei System-on-Chip-Starterkits vor: Das SXoM Starter Kit für Hardware orientierte SoC-Lösungen und das SX Mobile Device Kit für Multicore-Lösungen, in denen die Integration vorwiegend auf Softwarebasis erfolgt.

Dabei ist das SXoM Starter Kit zum Einstieg in Entwicklungen bis hin zum Breadboard oder dem ersten Prototyp einer Anwendung gedacht. Es besteht aus einem SXoM-M52-K7-SMRAC 2.0-Modul von Solectrix, einem Evaluation-Board von Congatec und einem vollen Satz Peripherie- und Evaluations-Equipment. Zur Ausstattung des Boards gehört eine Vielzahl von Standardschnittstellen. Der leistungsstarke Chipsatz stammt aus der Zynq-7000-Serie von Xilinx. Das SoC, das diesem Kit zugrunde liegt, bildet unter anderem das Rückgrat der modularen Bilddatengrabber-Lösung für ADAS und HiL-Anwendungen sowie von weiteren Lösungen zur Verarbeitung von echtzeitfähigen 4K-Videodatenströmen aus dem Haus Solectrix.

Als Plattform für den Einstieg in die Entwicklung eines mobilen, ARM-basierten Embedded-Systems stellt Solectrix erstmals sein Mobile Device Kit (MDK) vor. Hier liegt der Fokus auf mobilen Bildverarbeitungsanwendungen. Durch Anbindung diverser Bildsensoren lässt sich das MDK passend für eine dedizierte Kundenapplikation erweitern. Herzstück der vielseitig einsetzbaren Plattform ist eine NXP-i.MX8M-Mini-CPU. Für das MDK stehen Board-Support-Packages auf Basis von Linux sowie Android zur Verfügung. Anpassungen der Hard- und Software des MDK bietet das Unternehmen als Dienstleistung an und stimmt dieses somit exakt auf die Kundenanforderungen ab. Als führendes Unternehmen für mobile Datenerfassung wie Barcode-Scanning von höchster Qualität oder Text- und Objekterkennung wird Scandit einer der ersten Nutzer des MDK sein.

Mit SX proFrame stellt Solectrix auf der Messe ein Bildverarbeitungssystem vor, das in zahlreichen Varianten einsetzbar ist. Es handelt sich dabei um ein modulares Videograbbing- und Replay-System, das die Erfassung, Aufzeichnung und Verarbeitung von Videoinhalten ermöglicht. Kern des Systems ist eine PCIe-Basiskarte mit einem leistungsfähigen, flexibel konfigurierbaren Artix-7-FPGA von Xilinx. Solectrix‘ breites Spektrum an Kamera­adaptern ermöglicht je Grabberkarte die Aufzeichnung von bis zu vier Kameras sowie die Weiterleitung an ein Steuergerät.

Auf der Messe stellt das Unternehmen zudem erstmals ein Produkt auf Basis seines im Vorjahr vorgestellten, latenzarmen 3D-Live-Systems vor. Das High-End-Bilddarstellungssystem soll bereits Mitte des Jahres wahlweise als Komplettsystem oder als Upgrade für bestehende optische Stereo-Mikroskop-Systeme erhältlich sein. Es besteht aus einem 3D-Kamerasystem von Solectrix und einem brillenlos nutzbaren 3D-Monitor, wahlweise in den Größen 15,6 und 32 Zoll des Hamburger Entwicklungspartners SeeFront.

Die hochkompakten Kameraköpfe liefern je bis zu 30 Bilder pro Sekunde in UHD-Auflösung. Ihre Sensorik erfasst die Bilddaten und leitet sie zur Verarbeitung und 3D-Aufbereitung weiter. Solectrix‘ „real 3D“-Konzept stellt dabei die synchrone Aufzeichnung der Bilddaten sicher, deren Verarbeitung innerhalb eines einzelnen FPGA einheitliche Bildeigenschaften garantiert.

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