MPL: Mit lüfterlosen Embedded-PCs in »die Höhle des Löwen«

Das Schweizer Unternehmen MPL eröffnete vor drei Jahren eine Niederlassung in Deutschland. Über den bisherigen Erfolg und die kommenden Entwicklungen berichtet Dirk Irle, Vertrieb Deutschland von MPL.

Markt&Technik: Deutschland ist im Embedded-Bereich »die Höhle des Löwen«. Was reizte MPL, sich dieser Herausforderung zu stellen?
Dirk Irle: MPL gilt als Technologieführer für den erweiterten Temperaturbereich. Unsere lüfterlosen Embedded-Industrie-PCs der Serie PIP (Packaged Industrial PC) sowie den PIP-basierenden Panel-PCs treffen - trotz des zahlreichen Wettbewerbs im Embedded-Bereich - auf ein großes Kundenpotenzial im deutschen Markt. Die Produkte von MPL sind einzigartig aufgrund der angewendeten Designregeln bezüglich Stromverbrauch und Temperaturverhalten.

MPL verzehnfachte in drei Jahren seinen Umsatz in Deutschland - soll es so weiter gehen oder wird dann das Unternehmen zu groß und unflexibel?
MPL ist und bleibt flexibel, denn unsere Maxime ist nicht Wachstum um jeden Preis. Stattdessen setzen wir auf langfristige Verfügbarkeit, qualitativ hoch stehende Produkte, mit der Möglichkeit diese in den rausten Umgebungen zuverlässig einzusetzen. Mit der stärkeren Präsenz im Markt ist automatisch auch der Umsatz gestiegen.

»Low Power« und »lüfterlos« haben sich viele Embedded-Computing-Anbieter auf die Fahne geschrieben. Was ist das Alleinstellungsmerkmal von MPL?
MPL verfolgt diese Ziele seit seiner Gründung im Jahre 1985. Aufgrund der langjährigen Erfahrung sind wir in der Kombination der Alleinstellungsmerkmale »Low Power«, »lüfterlos« und »erweiterter Temperaturbereich« Technologieführer. Diese Produktunterschiede zeigen auch die Datenblätter bei einem reellen Vergleich klar und deutlich.

Welche Produkte kommen demnächst auf den Markt?
Im Herbst kommen mit dem PIP20 und MIP10 zwei neue Produkte auf den Markt. Der neue PIP20 mit dem Low-Power-Core-Duo-Prozessor ist die
konsequente Weiterentwicklung unserer lüfterlosen PIP-Familie. »Form, Fit & Function« des PIP20 entsprechen wie bei der Markteinführung 1998 dem PIP5. Beim MIP10 handelt es sich um ein robustes PC/104-CPU-Modul mit Pentium M. Der MIP10 im erweiterten Temperaturbereich ist im PC/104-Produktmarkt ein Novum. Alle Stecker auf dem MIP10 sind verriegelbar. Somit eignet sich das Produkt bestens für rauste Umgebungen - wie alle MPL-Produkte.

Das gesamte Interview lesen Sie in der Ausgabe 38 der Markt&Technik vom 21.09.2007