Innovation für Skifahrer Kein Drängeln mehr am Lift

Wenn man erst einmal in der Gondel ist, dann ist das Schlimmste überstanden...
Wenn man erst einmal in der Gondel ist, dann ist das Schlimmste überstanden...

Sind Sie Skifahrer? Dann sind Sie sicherlich schon des öfteren zu Beginn des Skitages oder nach einer Talabfahrt an der Gondelbahn angestanden, um nach oben ins Skigebiet zu gelangen. Chaotisches Getümmel beim Anstehen und lange Wartezeiten sind die Regel. Skidata will das nun ändern...

Auch wenn Sie – jetzt im Juli – die nächste Skisaison noch nicht herbeisehen, gibt es heute eine eher winterliche Meldung.

Lange Wartezeiten mag niemand. Und wenn beim Warten dann noch nicht mal eine eindeutige Schlange erkennbar ist, so dass man das Gefühl bekommt, dass alle anderen schneller sind als man selbst, dann ist es besonders schlimm. Beim Einsteigen in Gondelbahnen im Skigebiet läuft es meist besonders ungeordnet. Eine neue Entwicklung von Skidata, dem Unternehmen, das durch Zutrittslösungen in Skigebieten und auch andernorts bekannt ist, könnte dies ändern.

Skidata hat mit EasyBoarding.Gate ein System entwickelt, das den Passagierstrom vollautomatisch in Richtung Gondel lenken soll. Mit Hilfe dieses Systems sollen die Passagiere sicher und geordnet in die fahrenden Gondelbahnen kommen. EasyBoarding.Gate lässt nur so viele Personen das jeweilige Einstiegsportal betreten, bis die richtige Gruppengröße erreicht ist und ordnet sie dann den Gondeln zu. Den Fahrgästen soll über Ampeln und leicht verständliche Statusanzeigen angezeigt werden, wieviel Platz gerade wo frei ist. Das Unternehmen Skidata hat bereits vor einem Jahr mit den Tests für seine intelligenten Einstiegsportale begonnen.

Seit März entwickelt das Unternehmen nun die bereits bestehenden Erkenntnisse in Kooperation mit einer interdisziplinären Forschungsgruppe der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt und der Lakeside Labs weiter. Ziel der Entwicklungsarbeiten ist es, die Systemleistung weiter zu verbessern. Ziel ist es, dass sich das Zugangsmanagement selbstorganisiert an die über einen bestimmten Zeitraum erfassten Besucherströme anpassen kann. Dazu sollen neue Algorithmen erdacht werden, die dann in Simulationen und realen Anwendungen  getestet werden.