RoboCup 2016 Harting vergibt Open-Source-Preis

Harting vergab erstmals beim RoboCup 2016 in Leipzig den Open-Source-Preis.
In diesem Jahr ging der Open-Spource-Preis von Harting an das Team NimbRo der Universität Bonn.

Zum ersten Mal vergab Harting im Rahmen des RoboCups 2016 den international ausgeschriebenen Harting-Open-Source-Preis, um gute und frei verfügbare Konzepte zu ehren. In diesem Jahr überzeugten zwei kleine humanoide Roboter die Jury und landeten zusammen mit ihrem Team auf dem Siegertreppchen.

Im Rahmen des RoboCups 2016 in Leipzig verlieh Harting zum ersten Mal den Harting Open-Source-Preis. Mit dem Preis werden besondere Open-Source-Konzepte gekürt – also Konzepte mit frei verfügbaren Inhalten. In diesem Jahr ging der erste Platz an das Team NimbRo der Universität Bonn. Ihr humanoider Roboter beinhaltet nicht nur Pläne für den 3D-Druck, sondern auch die notwendige Software. Der Ansatz der freien Verfügbarkeit ist typisch für die Teilnehmer des RoboCups. Im Anschluss der Veranstaltung werden Software und Programmierung der einzelnen Projekte für alle frei zur Verfügung gestellen. Einige Teams binden ihre Verbesserungen sogar direkt in die Druckpläne ein und erwirken somit den Ausbau der Plattform. Vielen Teams wird damit der Eintritt in künftige Wettbewerbe erleichtert. Das Team UT Austin Villa aus den USA wurde für den zweiten Platz geehrt und das Team Carologistics der RWTH Aachen landete auf dem dritten Platz. Beide Mannschaften setzten sich mit sehr guten Code-Releases gegen die anderen Wettbewerber durch.

Neben der Preisverleihung, gab es für Harting noch einen weiteren Grund zur Freude. Seit Jahren unterstützt die Technologiegruppe die Schüler der Robotik-AG des Gymnasium Rahden. Das Team nahm in diesem Jahr ebenfalls am RoboCup teil und traten in der Kategorie »Soccer Light Weight League Secondary« an. In der Kategorie wurden zwei Weltmeistertitel ausgespielt: Der Titel im Einzelwettbewerb, bei dem im Fußballspiel zwei gegen zwei der Sieger ermittelt wurde, und der Titel für die Superteams. Bei den Superteams spielen die Roboter von drei bis vier Nationen in einer Mannschaft zusammen.

Im Superteam-Wettbewerb bildeten die Schüler aus Rahden eine Mannschaft mit den beiden Teams aus Macau und Australien. Am Ende belegten Torben Donzelmann, Sebastian Hilker, Fynn-Luca Blotevogel, Christian Tirre und Brian Tissen den achten Platz in der Einzelwertung und wurden im Superteam-Wettbewerb sogar Weltmeister. Die Schüler hatten auf eine Klassenfahrt nach Dublin verzichtet, nur um bei der Weltmeisterschaft teilnehmen zu können.

Für die Robotik-AG geht es aber bald schon zur nächsten Veranstaltung. Bereits Ende Juni qualifizierten sich Mattis Fieseler, Luca Reckmann und Jonas Werner für die nächste Weltmeisterschaft. Sie fahren zur World Robot Olympiad (WRO), die im November dieses Jahres in Neu-Delhi in Indien stattfindet. Es bleibt also spannend.