Analog Devices Funksensor-Entwicklungskits fürs Internet der Dinge

Funksensoren gelten als ein wichtiger Baustein für das Internet der Dinge (IoT). Ein entsprechendes Entwicklungskit hat Analog Devices vorgestellt. Weitere Kits für IoT- und Big-Data-Produkte sollen in den nächsten Monaten folgen.

Eine Reihe umfassender Entwicklungskits, mit denen die Hersteller industrieller Ausrüstungen ihre IoT- und Big-Data-Produkte über ein skalierbares Funknetzwerk einfach mit Fernerfassungs- und Fernüberwachungsfähigkeiten ausstatten können, hat Analog Devices vorgestellt. Die Wireless-Sensor-Entwicklungskits sollen den Zeit- und Kostenaufwand ganz erheblich verringern, um Designs von der Machbarkeitsprüfung bis zur Produktionsfreigabe zu bringen. Die umgehend verwendbaren Kits ermöglichen Ingenieuren in nur 15 Minuten den Aufbau eines funktionsfähigen drahtlosen Sensorsystems, mit dem sich aus der Ferne verschiedene Sensordaten wie etwa Temperatur, Feuchte oder Bewegung/Vibration auslesen und analysieren lassen.

Abgesehen von zwei Multi-Sensor-Node-Platinen enthalten die Demo-Kits einen Base-Station-Connector, eine Emulatorplattform und ein komplett ausgestattetes Softwarepaket, das unter anderem einen recht robusten Kommunikations-Protokollstack und eine grafische Benutzeroberfläche umfasst. Die Stückliste der Multi-Sensor-Boards enthält eine integrierte Kombination aus HF-Transceiver und dem Mikrocontroller ADuCRF101 mit einem Rechenkern vom Typ ARM Cortex-M3 sowie mehrere Sensorelemente, darunter auch der ADXL362, ein Dreiachsen-Beschleunigungssensor mit einer Stromaufnahme von 2 μA.

Der Anwender kann das Kit direkt an seinen PC anschließen, um die Netzwerkeinstellungen zu verwalten und die in Echtzeit eingeholten Sensordaten zu sichten. Zum Softwarepaket gehört die Software ADRadioNet von Analog Devices. Dabei handelt es sich um ein skalierbares, wenig Strom verbrauchendes Multi-Hop-Funknetzwerk-Protokoll mit recht geringem Codeumfang.

Das Unternehmen plant für die kommenden Monate weitere Ankündigungen zu HF-Modulen von Fremdanbietern sowie zu erweiterten Software/Cloud-Diensten für die Funksensor-Entwicklungskits.