Kontaktlos zahlen mittels Einmalkennwort Bezahlfunktionen in Wearables integrieren

Für Hersteller von Wearables, die Zahlungsfunktionen in ihre Produkte aufnehmen möchten, hat Wirecard ein Software-Entwicklungskit angekündigt. Mit der neuen Softwaretechnik soll sich jede Art von Wearable-Device mit einer Funktion zum kontaktlosen Bezahlen ausstatten lassen.

Wirecard wird sein Payments Developer Kit für Wearables ab Ende Februar inklusive umfangreicher Dokumentation zum Download bereitstellen. Das dazugehörige Developer-Portal bietet außerdem Zugang zu diversen APIs, Tools und Simulatoren, die das Ausstatten von tragbaren Anwendungen wie Armbändern, Smartwatches oder intelligenter Kleidung mit Bezahlfunktionen vereinfachen sollen.

Die Lösung basiert auf der Host-Card-Emulation-Softwaretechnik (HCE) und ermöglicht die kontaktlose Bezahlung mittels Einmalkennwort. Die HCE-Technik erlaubt eine hardwareunabhängige Integration von Bezahlfunktionen. Das Payments Developer Kit für Wearables soll es Entwicklern ermöglichen, die Wirecard-Bezahlfunktion in alle Arten von Wearables zu implementieren.

Wirecard hat mit dem Wirecard Smart Band bereits Mitte Januar ein Wearable-Produkt mit kontaktloser Zahlungsfunktion vorgestellt. Das Armband muss zur Benutzung lediglich an ein NFC-Kassenterminal gehalten werden. Das Display des Smart Bands sowie eine App auf dem Smartphone zeigen die Zahlungstransaktion in Echtzeit an. Das Verknüpfen mit mobilen Services wie Loyalty-Aktionen oder die Nutzung als Zutritts- oder Einlasskontrollband ist möglich.

Das Wirecard Smart Band eignet sich beispielsweise für Hotels, Festivals, Kreuzfahrtschiffe, Skigebiete und Themenparks. Um einen kontaktlosen Bezahlvorgang auszuführen, kann der Nutzer vorab über das Smartphone Einmalkennwörter auf das Armband laden. Diese Token ersetzen die hinterlegten Kartendaten, die in einer sicheren Server-Umgebung gespeichert sind.