Vierling investiert am Standort Deutschland

Der EMS-Anbieter Vierling investiert am Standort Ebermannstadt nahe Nürnberg in eine neue Lötstraße.

»Wir müssen uns täglich gegen asiatische Billiganbieter behaupten«, sagte dazu Wolfgang Peter, Geschäftsführer bei Vierling, »das gelingt nur, wenn wir uns durch Spitzenqualität bei möglichst geringen Kosten sowie ein komplettes Angebot einschließlich Entwicklungsdienstleistungen und umfangreicher Prüftechnik abgrenzen.«

Deshalb konzentriert sich Vierling auf hochwertige und technisch anspruchsvolle Produkte. Vierling produziert auf zwei Lötstraßen eigene Telekommunikationsprodukte sowie Elektronik für externe Kunden. Die neue Lötstraße ersetzt eine der bisherigen Produktionslinien und garantiert hohe Fertigungsqualität, senkt Stückkosten und leistet einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. »Entscheidend sind vor allem die niedrigen und genau einstellbaren Löttemperaturen«, erklärt Wolfgang Peter, »im Maximum liegen sie mit bis zu 250 Grad um etwa 30 Grad niedriger als bei der bisherigen Anlage.«

Das bedeute einerseits eine geringe Belastung der Bauteile und damit eine hohe Fertigungsqualität, »andererseits reduziert sich der Energieverbrauch, die Produktionskosten sinken«. Zusätzlich wirkt sich auch eine automatische Reinigung positiv auf die Wartungskosten aus. Zudem lassen sich im Reflow-Ofen jetzt Baugruppen mit sehr dicken Leiterplatten kostengünstig löten. Bei Bedarf ist im Ofen zudem eine künstliche Stickstoffatmosphäre herzustellen, so dass Lötstellen langsamer oxidieren. Peter: »Auf diese Weise bleibt mehr Zeit für die Weiterverarbeitung, und die Fertigungsqualität steigt.«