Halbleiter-Fertigungsanlagen: Aixtron wächst

In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2007 erzielte die Aixtron AG aus Aachen einen Umsatz von 109,0 Mio. Euro, was eine Verbesserung von 61 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode bedeutet.

Unter anderem unterstützte ein guter Produktmix die Verbesserung der Bruttomarge um 2 Prozentpunkte auf 39 Prozent im ersten Halbjahr (H1/2006: 37%). Das EBIT verbesserte sich im Berichtszeitraum von negativen -4,2 Mio. Euro in H1/2006 auf positive 11,4 Mio. Euro. Der Nettogewinn belief sich in H1/2007 auf 11,5 Mio. Euro, wohingegen in Q1/2006 noch ein Verlust von -4,3 Mio. Euro eingefahren wurde. Der Anlagen-Auftragseingang stieg im Jahresvergleich um 12 Prozent auf 90,8 Mio. Euro.

Im zweiten Quartal 2007 wurde ein Umsatz von lediglich 45,2 Mio. Euro erzielt, was u.a. auf die niedrigeren Auftragseingänge in den Vorquartalen zurückzuführen ist. Eine hohe Nachfrage nach Verbindungs-Halbleiteranlagen und eine stabile Nachfrage nach Silizium-Halbleiteranlagen führten im zweiten Quartal 2007 zu einem Auftragseingang von 50,3 Mio. Euro (Q1/2007: 40,5 Mio.). Der Auftragsbestand stieg zum 30. Juni 2007 auf 80,3 Mio. Euro (Q1/2007: 70,0 Mio.).

Vorstandschef Paul Hyland erklärte: »Die Umsätze im zweiten Quartal entsprachen unseren Erwartungen, aber unser Auftragsbestand wurde durch den hohen Auftragseingang erheblich aufgestockt. Dies war Folge
einer weiterhin starken Nachfrage nach Verbindungs-Halbleiteranlagen zur
Herstellung von LEDs und einer stabilen Nachfrage nach Silizium-Halbleiteranlagen für Speicherprodukten.«

Hyland weiter: »Das aktuell positive Marktumfeld stimmt uns zuversichtlich, was unseren Ausblick anbelangt, den wir daher am jeweils oberen Bereich unserer Umsatz- und EBIT-Spanne festlegen.« Er erwartet nun einen Umsatz von 200 Mio. Euro und ein EBIT von EUR 16 Mio. Euro für das Gesamtjahr 2007. Für das zweite Halbjahr 2007 prognostiziert Hyland jedoch einen schwächeren Umsatz und ein schwächeres Ergebnis im Vergleich zum ersten Halbjahr 2007.