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Europas Top-10 EMS GPV zum Q1

Starkes Rekordergebnis und drastische Materialsorgen

12. Mai 2021, 14:26 Uhr   |  Karin Zühlke


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

GPV erweitert seine Kapazitäten in Asien

Die positiven Finanzergebnisse veranlassen GPV, seine kurz- und langfristigen Kapazitäten zu erweitern. GPV verfügt heute über Produktionsstätten in Dänemark, der Schweiz, Deutschland, Österreich, der Slowakei, Thailand, Sri Lanka und Mexiko. Der erste Schritt zum weiteren Ausbau ist die Investition in neue Produktionslinien für die Werke in der Slowakei, Sri Lanka und Thailand. GPV hat in SMT-Linien mit kurzer
Lieferzeit investiert, so dass der Großteil der zusätzlichen Kapazität bereits im zweiten Quartal 2021 zur Verfügung stehen wird.
Zwischenzeitlich wurde entschieden, die Produktionsstätten in Asien an den beiden großen Standorten in Thailand und Sri Lanka zu konsolidieren und damit die Produktionstätigkeit in China einzustellen und an die 2 anderen Standorte der Gruppe zu verlagern. Die Aktivitäten in China werden sich stattdessen auf die Materialbeschaffung für die anderen GPV-Standorte konzentrieren.

Langfristig wird GPV auch große Kapazitätserweiterungen in Sri Lanka und Thailand vornehmen, wo zwei geplante Werkserweiterungen im Zuge der Corona-Pandemie auf Eis gelegt wurden. Diese Projekte werden nun wieder aufgenommen. Der volle Effekt wird sich aber erst mit Anfang 2023 einstellen: "Unsere ehrgeizigen Wachstumspläne sind intakt, und mit einer klareren Einschätzung der Folgen der Corona-Pandemie können wir die kurz- und langfristigen Kapazitätserweiterungen wieder aufnehmen, die
eine solide Basis für die Zukunft sichern. Kurzum: Wir werden investieren und sind für zukünftiges Wachstum gut aufgestellt, so Bo Lybæk weiter. 

Nach der positiven Entwicklung erwartet das im Besitz von Schouw & Co. befindliche Unternehmen nun für 2021 einen Umsatz in der Größenordnung von 2,9 bis 3,0 Mrd. DKK im Vergleich zu den davor angepeilten 2,7 Mrd. DKK. Es wird ein EBITDA im Bereich von 250-290 Mio. DKK erwartet; zuvor lag die Prognose bei 220-250 DKK Mio.

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