Altium: Auf dem Weg zur nächsten Evolutionsstufe

Das Datenmanagement über den gesamten Produktlebenszyklus ist eine der Herausforderungen der Zukunft. Auf der embedded world zeigt Altium wie sich diese Aufgabe demnächst mit dem Altium Designer lösen lässt.

»Über 1400 Neukunden in den letzten 6 Monaten«, lautet die Botschaft, die Altium per Plakat auf dem Stand verkündet. Martin Harris, Vice President EMEA, führt diesen Erfolg vor allem auf das einheitliche Datenmodell zurück, das beim Altium Designer zum Einsatz kommt. »Dadurch lassen sich die Daten über den gesamten Design-Prozess hinweg managen«, so Harris. Doch damit nicht genug: Diese Daten sollen in Zukunft auch den gängigen PLM- und ERP-Systemen zugänglich gemacht werden, und so der Altium Designer zum integrierten Bestandteil der Unternehmenssoftware werden.

Dies soll jedoch nicht über eine enge Anbindung an die verschiedensten PLM- und ERP-Lösungen geschehen sondern durch eine Art Zwischenlayer. In diesem werden sämtliche notwendigen Informationen abgelegt und beide Seiten, Entwicklungs- und PLM-, bzw. ERP-Tool, können darauf zugreifen. Wie Altium auf diese Idee mit dem Zwischenlayer kam, ist schnell erklärt. In der eigenen Hardware-Entwicklungsabteilung wird eine ähnliche Lösung für das Releasemanagement eingesetzt. »Dort hat sich dieser Ansatz schon bewährt, weshalb wir uns entschlossen haben, diese Funktion nun für die Einbindung der Daten in PLM- und ERP-Systeme zu nutzen«, erklärt Harris. Über den genauen Einführungszeitpunkt wollte sich Harris jedoch nicht äußern, nur soviel war zu erfahren, es wird in den nächsten Wochen sein.