Stratasys 3D-gedruckte Spritzgussformen senken Kosten um 90 %

Diese Blasform (weiß) wurde mittels PC im 3D-Druck erstellt.
Diese Blasform (weiß) wurde mittels PC im 3D-Druck erstellt.

Um 90 Prozent Kosten in der Produktion einsparen – wie sich dies über die sinnvolle Kombination herkömmlicher Spritzgussverfahren mit additiven Techniken realisieren lässt, zeigt Stratasys auf der der K-Messe in Düsseldorf vom 19. bis 26. Oktober.

So können sich die Besucher am Stand von Stratasys (4/C55) anschauen, wie der neue 3D-Drucker J750 Formen aus Digital ABS-Materialien produziert. Bei dem Drucker handelt es sich laut Hersteller um das weltweit einzige Modell,  das farbechte Multimaterial-Produkte erstellt.

Die gedruckten Formen können dem starken Druck und den hohen Temperaturen einer Dr. Boy-Spritzgießmaschine standhalten. Stratatys möchte den Besuchern damit demonstrieren, wie sich das Kleinserien-Spritzgussverfahren mit 3D-gedruckten Formen optimieren lässt. Anwender des Druckers können ihre Produktionszeiten und  Kosten damit deutlich verringern. Einen Vorgeschmack auf das, was Stratasys auf der K-Messe demonstriert, gibt die Bilderstrecke.

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3D-Drucker von Stratasys

Mit den 3D-Druckern von Stratasys lassen sich die Kosten um 90 % senken.

Zusätzlich erhalten Messebesucher Einblick in eine Reihe weiterer 3D-Druck-Anwendungen von Stratasys, die zur Weiterentwicklung anderer traditioneller Fertigungsverfahren beitragen. So wird auch der 3D-Drucker vom Typ Fortus 450mc im Einsatz zu sehen sein. Der Drucker kann Fertigungs- und Montagewerkzeuge sowie finale Werkstücke herstellen.