PCIM Europe 2016 – Die Konferenz Von den Basics bis zu den Trendthemen

Die PCIM Europe 2015 bietet ein hochkarätiges Konferenzprogramm
Die PCIM Europe 2016 bietet ein hochkarätiges Konferenzprogramm

Die begleitende Konferenz der PCIM Europe bietet auch in diesem Jahr ein abwechslungsreiches Programm. Neben den Trendthemen der Power-Branche wagt sie auch einen Blick über den Tellerrand hinaus und thematisiert die Trendthemen Internet der Dinge und Industrie 4.0.

Auch in diesem Jahr bietet die begleitende Konferenz der PCIM Europe im NCC Mitte ein ausgewähltes Programm. Der Fokus liegt hier auf applikationsorientierte Fachvorträge. Der Fachbeirat unter der Leitung von Prof. Leo Lorenz stellte aus über 350 eingereichten Beiträgen ein Kongressprogramm mit über 100 Vorträgen in 28 Vortragssessions zusammen. Bereits am Sonntag vor der PCIM Europe finden praxisnahe Seminare statt, am Montag folgen als Einstimmung auf die Konferenz verschiedene Tutorials. Jeder Tag der Konferenz von Dienstag bis Donnerstag wird mit einer Keynote eröffnet.

Seminare und Tutorials im Vorfeld

Die sieben praxisnahen Seminare am Sonntagnachmittag beschäftigen sich mit den täglichen Herausforderungen eines Entwicklers in der Power-Branche. So vermittelt Jacques Laeuffer von Dtalents aus Frankreich  in seinem Seminar "Basics of Electromagnetic Compatibility of Power Systems" sein Wissen über EMV-Standards und Filter-Technik an die Teilnehmer.

In seinem Seminar "Modern Soft Switching Technologies - Do GaNs need Soft Switching?" beschäftigt sich Ionel Dan Jitaru von Rompower aus Amerika mit der Frage, ob es vor dem Hintergrund neuer Materialien wie GaN und SiC eine Notwendigkeit für ein sanftes Schalten in PFCs und DC/DC-Wandler gibt. Zumindest Teilbereich dieses Thema vertieft Jitaru am Montag in seinem Tutorial "Exceeding 99 % for PFC and Isolated DC-DC Converters. GaNs vs. Silicon".

Die Leistungsfaktorkorrektur ist auch das beherrschende Thema im Tutorial "New Developments in Power-Factor Correction" von Dr. Richard Redl. Er vermittelt die Gründe und auch die Motivation für eine PFC vor dem Hintergrund der europäischen Normen EN 6100-3-2 und EN 61000-3-12.

Insgesamt finden am Montag zehn Tutorials zu unterschiedlichen Themen statt. Einen detaillierten Überblick finden Sie hier.

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PCIM 2015 - Impressionen vom Power-Treff

PCIM 2015 - Impressionen vom Power-Treff

Die Konferenz

Die drei Konferenztage vom 10. Bis 12. Mai werden jeweils mit einer Keynote eröffnet. Den Start macht Dan Kinzer von Navitas Semiconductor mit "Welcome to the Post-Silicon World: Wide Band Gap Powers Ahead". In seinem Vortrag thematisiert Kinzer die Entwicklung der Leistungs-Transistoren seit den 1980er Jahren. Er spannt dabei den Bogen von den Silizium-basierten Leistungshalbleitern bis zu den neuen Materialien Galliumnitrid und Siliziumkarbid und deren Ökosysteme.

Den zweiten Konferenztag eröffnet Johann Walter Kolar von Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. In seinem Vortrag "Smart Transformers - Concepts - Challanges - Applications" betrachtet er die Rolle von SST (Smart und /oder Solid-State Transformer) als Schlüsselelement in zukünftigen sogenannten Smart Microgrids.

Die Trends bei Solarsystemen und wie sie sich in die Stromnetzte integrieren lassen, wählte Jens merten vom National Solar Energy Institute in Frankreich zu seinem Thema. In "Trends of Solar Systems and their Integrations in Electricity Networks" geht er auf die Herausforderungen und Trends dieser Thematik ein.

Der Blick über den Tellerrand

Erstmals thematisiert die Konferenz auch die Leistungselektronik in Bezug auf wichtige Zukunftsthemen. In einer für Aussteller, Besucher und Konferenzteilnehmer kostenfrei zugänglichen Podiumsdiskussion zum Thema "The Smart Future of Power Electronics" diskutieren und analysieren Experten die Herausforderungen von Industrie 4.0 für die Leistungselektronik.

Weitere Informationen zur PCIM Europe Konferenz finden Sie hier.