Batterie-Forschung Prof. Dr. Kimberley See erhält Wissenschaftspreis

Gewinnerin Dr. Kimberly See mit Dr. Axel Heinrich, Leiter Volkswagen Group Innovation (re.), und Dr. Detlef Kratz (li.), Leiter des BASF Forschungsbereichs »Process Research and Chemical Engineering«.
Gewinnerin Dr. Kimberly See mit Dr. Axel Heinrich, Leiter Volkswagen Group Innovation (re.), und Dr. Detlef Kratz (li.), Leiter des BASF Forschungsbereichs »Process Research and Chemical Engineering«.

Kürzlich trafen sich Wissenschaftler sowie Vertreter aus der Wirtschaft zum Austausch in Wolfsburg. Bereits zum siebten Mal wurde dabei der »Wissenschaftspreis Elektrochemie« verliehen. Die diesjährige Siegerin kommt vom Caltech.

Bereits zum siebten Mal wurde im November 2019 der internationale »Wissenschaftspreis Elektrochemie« gemeinsam von Volkswagen und BASF verliehen. In diesem Jahr setzte sich die Wissenschaftlerin Prof. Dr. Kimberley See vom California Institute of Technology (Pasadena, USA) gegen vier Mitbewerber durch. Insgesamt ist der Preis mit 70.000 Euro dotiert, die Gewinnerin erhält 50.000 Euro.

Kimberley See wurde von der sechsköpfigen Expertenjury für ihren Beitrag zur Erforschung von Batterien auf Basis mehrwertiger Kationen sowie Schwefel gewürdigt. Verliehen wurde der Preis im Zuge des »Science Award Electrochemistry & Science Dialog« in Wolfsburg. Der Preisverleihung ging ein zweitägiger Event voraus, unter den Gästen befand sich auch der diesjährige Chemie-Nobelpreisträger Prof. Dr. Stanley Whittingham. Die Experten diskutierten über künftige Batteriematerialien, Alternativen zu Rohstoffen wie Lithium, nachhaltige Zellproduktion sowie der Rolle der Digitalisierung beim Entwickeln neuer Materialien.

Der »Wissenschaftspreis Elektrochemie« wurde von BASF und Volkswagen im Jahr 2012 ins Leben gerufen. Ziel ist, natur- und ingenieurwissenschaftliche Leistungen in der Elektrochemie zu unterstützen und Impulse für das Entwickeln hochleistungsfähiger Energiespeicher zu geben.