Energiespeicher IDTechEx blickt bis ins Jahr 2023

Nicht nur Elektrofahrzeuge und Erneuerbare Energien brauchen Energiespeicher. Die beliebten mobilen Elektronikgeräte – Smartphones, Notebooks, Tablet-PCs und Funksensorknoten – sind ohne leistungsfähige Energiespeicher undenkbar. Wie sie sich zukünftig weiterentwickeln hat IDTechEx in einem Bericht zusammengefasst, der die nächsten 10 Jahre erfasst.

Das Wachstum mobiler Informationstechnikgeräte – vom Notebook über Tablet-PCs bis zum Smartphone ­– wird auch in den nächsten Jahren weiterhin im zweistelligen Prozentbereich liegen. Sie treiben die Entwicklung immer leistungsfähigerer Energiespeicher voran. Insbesondere die Weiterentwicklung von Li-Ionen-Zellen. Mit ihnen sollen noch höhere Energiedichten erreicht werden. Aber auch andere Speichertechniken wie z.B. Kondensatoren, Supercaps genannt, werden weiterentwickelt. Sie werden in Anwendungen eingesetzt, für die sich Li-Ionen-Zellen weniger eignen. Diese beiden Speichertechniken hat IDTechEx mit Blick auf den Einsatz in mobilen Geräten genauer betrachtet und eine Prognose für die kommenden zehn Jahre verfasst. Der Bericht „Batteries and Supercapacitors for Smart Portable Devices 2013-2023: Markets, Technologies, Companies“ analysiert die Eigenschaften und das Potenzial der einzelnen Techniken, zeigt aber auch auf, wo die jeweiligen Grenzen und Einschränkungen liegen.

Für dünne und flexible Energiespeicher – egal ob elektrochemische Zelle oder Kondensator – sagen die Autoren des Berichts von IDTechEx eine rasante Entwicklung aufgrund aktueller Forschungsergebnisse voraus. Sie werden vorallem in Nischenmärkten wie z.B. RFIDs und Funksensorknoten eingesetzt werden. In Großserie per Druckverfahren produziert oder als transparente Zellen können sie sogar neue Konsumgeräteideen initiieren.

Vorallem den Superkondensatoren, sie haben aktuell nur einen Marktanteil von 0,57 %, sagen die Autoren von IDTechEx, eine wesentlich größere Bedeutung für die Zukunft voraus. Sie können schnell hohe Leistungen abgeben und erfüllen damit die sich ändernden Anforderungen bei Konsumgeräten.

Der insgesamt 345 Seiten starke Bericht „Batteries and Supercapacitors for Smart Portable Devices 2013-2023: Markets, Technologies, Companies“ konzentriert sich auf die zukünftige Entwicklung kleiner Primär- und Sekundärzellen (Li-Ionen) und Superkondensatoren, die in mobilen Geräten, RFIDs und Funksensorknoten eingesetzt werden. Er enthält 46 Tabellen, 183 Abbildungen und bietet auch Informationen über 138 Hersteller von Li-Ionen-Akkus, deren jeweiliger Zellbauweise und den Anwendungsschwerpunkten, sowie den Trends und der zukünftigen Matrktentwicklung. Je nach Version – elektronisch oder gedruckt – kostet der Bericht 4250 US-Dollar bzw. 4495 US-Dollar.