Netzteile für Industrie und Medizin Erweiterte digitale Schnittstelle zum Steuern und Überwachen

Cosel erweitert seine Netzteilserie PCA um Versionen mit 300 W und 1 kW.
Cosel erweitert seine Netzteilserie PCA um Versionen mit 300 W und 1 kW.

Seine zwei neuen Netzteile PCA300F und PCA1000F, mit 300 W und 1 kW, stattet Cosel mit einer erweiterten UART-Schnittstelle aus. Sie erlaubt bis zu 83 Befehle zum Steuern der Parameter und zum Überwachen des Netzteils.

Mit der Erweiterung des bereits seit letztem Jahr vorgestellten Netzteils PCA600F um Versionen mit 300 W (PCA300F) und 1 kW (PCA1000F) vergrößert Cosel Co, Ltd die Familie dieser Netzteilserie. Die PCA-Serie verfügt über eine integrierte Extended-UART-Schnittstelle, die bis zu 83 Befehle zur Überwachung und Steuerung aller Netzteilparameter unterstützt. Eine PMBus-Version der Netzteile will Cosel im vierten Quartal 2019 vorstellen.

Die neuen Netzteile PCA300F und PCA1000F erfüllen ebenfalls die strengen medizinischen Normen EN / IEC 60601-1. Sie verfügen über eine verstärkte Eingangs-/Ausgangsisolation von 4.000 V(AC) und entsprechen damit einer Schutzklasse von 2×MOPP. Die PCA-Serie hat einen universellen Eingang für Spannungen von 85 V(AC) bis 264 V(AC) sowie einen DC-Eingang für Gleichspannungen zwischen 88 V und 370 V.

Steuerung und Parametrierung per UART-Bedienoberfläche

Die Netzteile der PCA-Serie verfügen über analoge und digitale Schnittstellen. Ihr Ausgang kann entweder mit analoger oder digitaler Steuerung im Konstantspannungs- (CV) oder Konstantstrommodus (CC) betrieben werden. Die analoge Schnittstelle umfasst die Stromeinstellung (ITRM), die Spannungseinstellung (VTRM), das Ein- und Ausschalten der Fernbedienung, die Spannungserfassung, LED-Alarme und die Strom-, bzw. Spannungsüberwachung.

Für eine erweiterte Flexibilität unterstützt die digitale UART-Schnittstelle 83 Befehle zur Überwachung und Steuerung. Betriebsdaten können im internen Speicher des Netzteiles gespeichert und gesperrt werden, aufgezeichnete Fehlercodes können für die Analyse und für die Aufzeichnung von Betriebsstunden zur vorbeugenden Wartung verwendet werden. Alle Parameter können über die erweiterte UART-Bedienoberfläche überwacht werden, die bis zu sieben Geräte steuern kann.

Die PCA-Serie ist in sechs verschiedenen Ausgangsspannungen – 5 V, 12 V, 15 V, 24 V, 32 V und 48 V – erhältlich. Alle Ausgangsspannungen können auf nahezu Null Volt eingestellt und im Konstantspannungs- oder Konstantstrommodus betrieben werden. Zusätzlich zum Hauptausgang steht eine unabhängige und isolierte Hilfsspannung von 12 V(DC) zur Verfügung, die über eine digitale Steuerung im Bereich von 4,7 bis 12,6 V einstellbar ist.

Für höhere Leistungen können PCA-Netzteile in Reihe oder parallel geschaltet werden. Sie ermöglichen auch den redundanten Betrieb (N + 1).

Alle Stromversorgungen der PCA-Serie sind in einem Gehäuse mit einer Höhe von 1 HE eingebaut. Sie sind für den Betrieb bei Temperaturen von –20 bis +70 °C ausgelegt. Ihre Kühlung erfolgt durch einen internen Lüfter, dessen Drehzahl sich automatisch an die interne Temperatur des Netzteils anpasst.