Starke Partnerschaft Bosch setzt mit Ceres Power vermehrt auf Brennstoffzellen

Bosch und Ceres Power treiben die Entwicklung der Brennstoffzelle für potenzielle neue Energiesysteme voran.
Bosch und Ceres Power treiben die Entwicklung der Brennstoffzelle für potenzielle neue Energiesysteme voran.

Bosch investiert 90 Millionen Euro in Ceres Power, deren weiterentwicklete Brennstoffzellen-Technologie soll in Fabriken und Rechenzentren zum Einsatz kommen. Mit der Erhöhung seines Unternehmensanteils auf 18 Prozent stärkt Bosch die seit 2018 bestehende strategische Partnerschaft.

Zur Erhöhung des Anteils zeichnet Bosch neue Aktien von Ceres Power und erwirbt weitere Anteile bestehender Aktionäre. Zusätzlich erhält Bosch im Rahmen der Transaktion das Recht zur Berufung eines Mitglieds in den Aufsichtsrat des Unternehmens.

»Die hocheffiziente Festoxid-Brennstoffzelle (SOFC) ist für Bosch ein wichtiger Beitrag zur Versorgungssicherheit und Flexibilität von Energiesystemen«, sagt Dr. Christian Fischer von Bosch.

Mithilfe der Kooperation konnte Bosch bereits im letzten Jahr mit der Fertigung erster Brennstoffzellensysteme beginnen, nun soll eine mögliche industrielle Großserienfertigung gestärkt werden. Die Technologie soll für kleine dezentrale Kraftwerke in Städten, Fabriken, Rechenzentren und beim Betreiben von Ladesäulen für Elektrofahrzeuge zum Einsatz kommen.

Ceres Power ist einer der führenden Akteure in der Entwicklung der Festoxid-Brennstoffzellen-Technologie (SOFC) der nächsten Generation. Strategisch will das Unternehmen die Technologie durch lizenzierte Volumenfertigung mit Partnern industrialisieren und sie für die vernetzte und dezentrale Energieerzeugung einsetzen.