Neuer Produktname Aus EnOcean wird Dolphin

Mit der steigenden Nachfrage nach IoT-Applikationen in Gebäuden öffnet sich die EnOcean GmbH anderen Funkstandards, wie ZigBee und Bluetooth.
Mit der steigenden Nachfrage nach IoT-Applikationen in Gebäuden öffnet sich die EnOcean GmbH anderen Funkstandards.

Für seine Funkschalter mit Energy Harvester will die EnOcean GmbH neben der selbst entwickelten EnOcean-Funktechnik auch andere Funkstandards nutzen. Um Verwirrung zu vermeiden musste jetzt ein neuer Name her.

In der Gebäudeinstallationstechnik sind die Funkschalter mit integriertem Energy Harvester von EnOcean seit 15 Jahren erfolgreich. Dazu beigetragen hat auch das von EnOcean selbst entwickelte Funkverfahren, das inzwischen als ISO/IEC 14543-3-1X standardisiert wurde und mit sehr wenig Energie auskommt, um seine Daten zu übertragen. Durch die Funkübertragung im lizenzfreien 868-MHz- oder 915-MHz-Bereich wird in Gebäuden trotz des knappen Energiebudgets eine beachtliche Reichweite von rund 30 m erzielt.
Mit den Erweiterungen der Funkstandards Bluetooth und ZigBee um energiesparende Betriebsweisen – Bluetooth Low Energie (BLE) und ZigBee Pro – erlauben sie nun auch den Betrieb per Energy Harvesting. Damit bieten sich weitere Anwendungsmöglichkeiten für die Energy Harvester von EnOcean und neue Applikationen in der Kombination mit Bluetooth-Endgeräten und ZigBee-Netzwerken. Dem EnOcean-Funkschaltermodul (PTM 21x) – passend für Lichtschalter – folgte die 2,4-GHz-Version für ZigBee (PTM 215 ZE) und nun auch die Version PTM 215B für BLE, ebenfalls mit 2,4 GHz. Alle mit dem gleichen elektrodynamischen Energiewandler (ECO 200) und im gleichen Gehäuse, so dass die bereits existierenden Schalterserien für die Gebäudeinstallation verwendet werden können. Einzig der Funksender wurde angepasst. Damit reagiert EnOcean auf die Entwicklung im Beleuchtungsmarkt: Neben ZigBee nutzen Leuchtenhersteller mehr und mehr Bluetooth Low Energy zum Schalten und Steuern.

 

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Aus EnOcean wird Dolphin

Nicht nur EnOcean-Funk, sondern auch ZigBee oder Bluetooth können die neuen, per Energy Harvester betriebenen, Funkschalter und Funksensoren der EnOcean GmbH.

 

Neuer Produktname: Dolphin

Mit der Erweiterung der Produktpalette um Versionen für andere Funkverfahren wie ZigBee und Bluetooth erweist sich die Benennung des selbst entwickelten Funkverfahrens als EnOcean-Funkstandard nach dem Unternehmen als ungünstig. Ein Funkschalter von EnOcean, der per Bluetooth oder ZigBee kommuniziert, ist leider nicht kompatibel zum EnOcean-Funk. Professionelle Anwender, Installateure und Endkunden wären schnell irritiert, eine deutliche Abgrenzung vom gleichnamigen Funkstandard schwierig. Um Verwechslungen mit dem EnOcean-Funkverfahen zu vermeiden, benennt EnOcean künftig sein Produktsortiment um in „Dolphin“ und ergänzt zum neuen Namen den Slogan: „Self-powered IoT by EnOcean“. Der neue Produktname soll eine Trennung vom EnOcean-Funkverfahren ermöglichen, so dass zukünftig die Energy Harvester mit Funksendern, kompatibel zu weiteren Funkstandards, in Schaltern und Sensoren eingesetzt werden können. Den Schaltermodulen für ZigBee und BLE sollen solarbetriebene Sensoren, z.B. ein Tür- und Fenstersensor, ein Temperatur-/Feuchtesensor sowie ein Lichtsensor, folgen.