Laborstromversorgung AC-Quellen zum Versorgen und Testen

Die AC-Quellen des Typs EAC-S von ET System electronic lassen sich als Konstantspannungs oder Konstsntstromquellen betreiben.

Wechselspannungsquellen stellen frei einstellbare Wechselspannungen zur Verfügung und ermöglichen die Entwicklung von Geräten für andere Stromnetze wie z.B. das Flugzeug-Bordnetz (400 Hz) oder das amerikanische 110 V/60 Hz-Netz.

Wechselspannungsquellen helfen bei der Entwicklung von Geräten und Komponenten oder im Prüffeld dabei, das Verhalten von Bauteilen und Baugruppen - z.B. Schaltnetzteilen - sowie von Motoren und kompletten Geräten im Normalbetrieb ebenso wie bei Unter- oder Überspannungen zu beobachten. Die AC-Quellen des Typs EAC-S von ET System electronic liefern je nach Ausführung ein- oder dreiphasige Sinus-, Rechteck- oder Dreieckspannungen über einen Frequenzbereich von 1 Hz bis 2000 Hz. Neben der manuellen Frequenzeinstellung, bieten die Geräte die häufig benötigten Frequenzen 50 Hz, 60 Hz und 400 Hz auf Tastendruck. Im Spannungsbereich 0 bis 300 V (Standardausführung) sind Versionen von 250 VA bis 45 kVA erhältlich - bis 80 A pro Phase. Eine Hochstromvariante kann sogar bis 500 A zur Verfügung stellen. Alternativ können die Modelle für Spannungen bis 500 V und 700 V ausgerüstet werden, wobei sich dann die maximalen Ausgangsströme jeweils um 40 % bzw. 50 % reduzieren. Die gesamte Baureihe von AC-Quellen bietet bei einer Regelgüte von 0,1 % einen Klirrfaktor von 0,1 % und eine Programmiergenauigkeit der Wechselspannung von 100 mV.

ET System electronic hat seine AC-Quellen mit Funktionen ausgestattet, die für solche Geräte unüblich sind. Dazu zählt die UI-Regelung, die einen Betrieb als Konstantspannungs- und als Konstantstromquelle zulässt. Ein zusätzlicher Gleichspannungsausgang - 0 bis 700 V bzw. 0 bis 1000 V - erlaubt Anwendungen, bei denen der Wechselspannung eine Gleichspannung überlagert werden muss.

Neben der Simulation von kurzzeitigen Netzausfällen (Flicker), bei der eine bestimmte Anzahl von Sinus-Halbwellen ausfallen, können mit den AC-Quellen EAC-S die in der Norm EN 61000-4-11 vorgeschriebenen Prüfverfahren durchgeführt werden. Dazu lässt sich am EAC-S zusätzlich zur Nennspannung auch einstellen, wie stark der prozentuale Spannungseinbruch sein soll und über wie viele Halbwellen die Ausgangsspannung ausfallen sollen. Um Netzstörungen, die etwa durch das Abschalten großer Verbraucher ausgelöst werden, nachzubilden können an den EAC-S-Quellen auch einzelne Phasenlagen verschoben werden - mit einer Genauigkeit von 0,1°. Signalkurven zu Messungen nach verschiedenen Standards wie z.B. EN und MIL sind fest in den AC-Quellen hinterlegt. Um eigene Konfigurationen zu speichern sind die Geräte mit zehn Speicherplätzen ausgerüstet.

Die AC-Quellen messen automatisch Ausgangsspannung, Effektivstrom, Mittelwert und Spitzenstrom, Wirkleistung, Blindleistung, Scheinleistung sowie den Leistungs- und den Crest-Faktor. Diese Größen werden gleichzeitig auf einem großen Grafikdisplay angezeigt. Bei dreiphasigen Geräten können die Messwerte allerdings nicht gleichzeitig auf dem Display dargestellt werden. Hier arbeiten die AC-Quellen mit  Übersichtsanzeigen, beispielsweise mit der Anzeige aller drei Leistungen, aller Spannungen oder etwa aller Werte eines Ausgangs. 

Beliebige Ausgangsspannungsformen per PC

Neben Sinus-, Rechteck- und  Dreieckspannungen können die EAC-S-Quellen auch beliebige Spannungsformen liefern. Dazu muss dem Gerät mit einer SD-Karte ein Script übergeben werden, das zuvor an einem PC erstellt wurde (per Wave-Datei). Auf diese Wiese lassen sich z.B. treppenförmige Spannungsverläufe von Rechteck-Wechselrichtern oder Signalverläufe von Triacs oder Dimmern simulieren. Bis zu drei solcher Kurven lsssen sich intern speichern. Darüberhinaus erlaubt ein Oszillatoreingang aber auch das Einspeisen externer Signale z.B. von Funktionsgeneratoren. Zur Steuerung der EAC-S-Quellen dienen neben RS-232, RS-485, USB und IEEE 488-Schnittstellen auch eine LAN-Schnittstelle und galvanisch getrennte, selbstkalibrierende 5-V- bzw. 10-V-Analog-Eingänge.