Interaktive Displays im Terrell Place Wie digitale Blätter im Wind

Die interaktiven Displays reagieren auf Bewegungen der Menschen.
Die interaktiven Displays reagieren auf Bewegungen der Menschen.

ESI Design hat die Eingangshalle des Bürogebäudes »Terrell Place« in Washington D.C. herausgeputzt. Etwa 581 m² interaktive LED-Displays bringen nun frischen Wind in das historische Gebäude und würdigen damit seine historische Bedeutung.

ESI Design verpasste der weiträumigen Eingangshalle des Terrell Place in Washington D.C. einen neuen Anstrich – in digitaler Form. Um wie eine einzige, große Leinwand zu wirken, wurden die Wände und die Korridordurchgänge mit großen LED-Displays ausgestatten. Sie verbinden die Bereiche des Gebäudes auf optische Weise und würdigen die Geschichte des heutigen Bürogebäudes. Die größte Displaywand misst 25 x 4 m und erregt die Aufmerksamkeit der Passanten durch die Fensterfront des ehemaligen Kaufhauses.

Die Renovierung belebt und modernisiert Terrell Place, beachtet aber dennoch die historische Architektur. Technik und Medien sind nahtlos verknüpft, die somit ein sich ständig wandelndes Kunstwerk ermöglichen. Die diffusen LED-Wanddisplays in der Haupthalle und den Fluren zeigen Bilder von Kirschblüten, Lichtpunkten oder Stadtszenen. Mit Infrarotkameras wird die Bewegung von Passanten erkannt, wodurch die Displays aktiviert werden. Die Passanten selbst bringen somit Schwung in die Bilder.

Verschiedene Szenerien stehen den Displays zur Verfügung: Farbenspiel, Jahreszeit und Stadtansicht. Die Auswahl kann mit verschiedenen Sequenzen und Dauer programmiert werden, wodurch die Mieter immer unterschiedliche Bilder zu sehen bekommen.

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Terrell Place - Eingangsbereich mit interaktiven LED-Design

ESI-Design verwandelt das Bürogebäude Terrell Place in ein interaktives Display-Kunstwerk.

Im Hauptkorridor wird das Ambiente mit Geräuschen von versteckten Lautsprechern in den Wänden und in der Decke verstärkt. Außerdem reflektieren die Szenen die aktuelle Tageszeit.

Um die Namensgeberin des Gebäudes zu würdigen, erneuerte ESI das Mary-Church-Terrell-Denkmal. Über ein interaktives Tablet in der Haupthalle können Besucher mehr über Mary Church Terrell erfahren. Mary Church Terrell war die erste afroamerikanische Frau, die einen Hochschulabschluss erhielt, an einer Schule in Washington D.C. lehrte und dort später sogar Direktorin war. Terrell setzte sich außerdem für die Bürgerrechte für Afroamerikaner ein und ging gegen Restaurants und Läden vor, die sie nicht bedienen wollten. Auch im Kaufhaus Hecht wurde sie aufgrund ihrer Hautfarbe diskriminiert. Später wurde das Kaufhaus mit zwei Nachbargebäuden verbunden und wurde zu Ehren von Terrell umbenannt.