Displays Vollfarbige E-Ink-Displays gehen in Serie

E-Ink-Display mit Vollfarbendarstellung.
E-Ink-Display mit Vollfarbendarstellung.

Zwei neue vollfarben E-Ink-Displays werden 2019 in die Serienproduktion überführt. Erste Muster sind schon jetzt verfügbar.

Die beiden Modelle basieren auf der ACeP-Technik (Advanced Color ePaper) vom Hersteller E Ink. Jedes Pixel kann 32.000 Farben darstellen. Für den Bildaufbau ist ein einmaliger Spannungswechsel nötig, um die Farbpigmente neu auszurichten. Danach bleiben sie stabil bis zum nächsten Bildwechsel. Ihr Strombedarf ist laut Hersteller auch bei Vollfarbendarstellung sehr gering. Konkrete Werte sind im verfügbaren Kurzdatenblatt allerdings nicht angegeben.

Das Display hat die gleiche 8-Bit-TTL-Schnittstelle wie die monochromen Vorgängermodelle. Die Zeit für eine Bildwechselsequenz (Bild 1, Weiß, Bild 2) beträgt 25 Sekunden. Die Farbmischung ist bei E-Ink-Displays vergleichsweise komplex. Für die Ansteuerung ist daher ein eigenen Mikrocontroller nötigt (EPD Mikrocontroller). Für die Inbetriebnahme ist ein Treiber-Board (T1000) verfügbar.

Die Serienproduktion für das 13,3-Zoll-Display ist für Juli 2019 geplant. Erste Muster sind bereits über den Distributor Beck erhältlich. Eine größere Version mit 26,6 Zoll soll Ende des Jahres folgen.

Ausgewählte Spezifikationen

  • Größe: 13,3 Zoll
  • Auflösung: 1600 x 1200 Pixel
  • Äußere Abmessungen: 285,8 x 213,65 mm
  • Dicke 0,97 mm
  • Kontrastverhältnis: 10:1
  • Betriebstemperaturbereich: +15 °C bis +35 °C
  • Gewicht: 110 g