NFC-Schnittstellen für LED-Leuchten STMicroelectronics tritt Zhaga-Konsortium bei

Die Zahl von LED-Treibern mit integrierter NFC-Schnittstelle nimmt zu.
Die Zahl von LED-Treibern mit integrierter NFC-Schnittstelle steigt. Nun hat sich STMicroelectronics in die Position gebracht, um Zhaga konforme NFC-Tags und Halbleiterkomponenten für die Beleuchtungsindustrie zu produzieren.

Der Halbleiterhersteller ist dem Konsortium als assoziiertes Mitglied beigetreten und ist damit zur Produktion und Zertifizierung von Zhaga konformen Produkten berechtigt.

Von den drei möglichen Mitgliedstufen – reguläres Mitglied, assoziiertes Mitglied und Mitglied im weiteren Kreis – hat STMicroelectronics die Mitte gewählt. Als assoziiertes Mitglied erhält der Halbleiterhersteller alle nötigen Dokumente, um Produkte nach Zhaga-Standard herzustellen und zertifizieren zu lassen. Im Gegenzug wird eine überschaubare Mitgliedsgebühr von 1000 US-Dollar pro Jahr gezahlt. Eine führende Rolle im Kreis der regulären Mitglieder will man offenbar nicht einnehmen. Das Zhaga-Konsortium hat in den letzten Jahren u.a. an der Standardisierung der LED-Treiberprogrammierung über NFC (Near-Field-Communication) gearbeitet, die als Book 24 erschienen ist. Sie soll die werksseitige Programmierung der LED-Betriebsparameter für die Hersteller vereinheitlichen und beschleunigen.

STMicroelectronics produziert neben LED-Treibern auch NFC Tags und Lesegeräte für die Beleuchtungsindustrie. In den letzten Jahren zeichnete sich eine zunehmende Verbreitung von NFC-Schnittstellen in Beleuchtungsprodukten ab. Das Marktwachstum möchte der US-Halbleiterhersteller offenbar mitnehmen. Das Zhaga-Konsortium ist mit aktuell rund 230 Mitgliedern eines der einflussreichsten Standardisierungsgremien in der Beleuchtungsindustrie und konzentriert sich auf eine Vereinheitlichung von Schnittstellen auf elektrischer und mechanischer Ebene von Beleuchtungs-Komponenten und -Systemen.