DALI-2-Zertifizierung erweitert Standardisierung für IoT-fähige Leuchten

Logo des D4i-Standards der DiiA.
Logo des D4i-Standards der DiiA.

Das DiiA erweitert das DALI-2-Zertifizierungsprogramm um den neuen Standard D4i. Erste Produkte können ab dem dritten Quartal 2019 zertifiziert werden.

D4i wird auch »intra-luminare DALI« genannt. Der geplante neue Standard der Digital Illumination Interface Alliance (DiiA) definiert einen DALI-Bus innerhalb einer Leuchte, über den die LED-Treiber mit einem beliebigen, DALI-2-fähigen Steuergerät verbunden werden. Dazu gehören in erster Linie Sensoren und drahtlose Kommunikationsmodule.

Standardisiert werden die Datenspeicherung und der Datenzugriff in DALI-2-Treibern, um die Einbindung in ein IoT-Netzwerk zu erleichtern. Vereinheitlicht wird außerdem die Stromversorgung von Geräten über einen Treiber mit integriertem DALI-Bus. Produktentwicklern soll so die Integration von Sensorik in Leuchten erleichtert werden. Zur Versorgung von Geräten, für die der DALI-Bus zur Stromversorgung nicht ausreicht, ist eine zusätzliche 24V-Stromversorgung vorgesehen.

Ob ein Gerät dem D4i-Standard entspricht, ist an einem Logo erkennbar. Das Zertifizierungsprogramm beginnt laut DiiA im dritten Quartal 2019. Alle zertifizierten Betriebs- und Steuergeräte werden auf der Webseite der DiiA gelistet. D4i ist Teil des gemeinsamen Zertifizierungsprogramms der DiiA und des Zhaga-Konsortiums. In dieser Arbeit wurde neben D4i für den DALI-Bus bereits eine mechanische Schnittstelle für Sensorik-Module in Leuchten definiert.