3. Platz Cosima 2018 Smarte Gestikerkennung

Bild 1. Das Team aus Aachen präsentiert ihren Gestikulaser: (v.r.n.l.) Daniel Wolff, Calling Fu und Nicole Grubert.
Bild 1. Das Team aus Aachen präsentiert ihren Gestikulaser: (v.r.n.l.) Daniel Wolff, Calling Fu und Nicole Grubert.

Am 16. November 2018 fand im Rahmen der Electronica der Wettbewerb Cosima statt. Auf den dritten Platz landete das Team Gestikulaser.

Der Studentenwettbewerb Cosima (Competition of Students in Microsystems Applications) wurde 2009 ins Leben gerufen und richtet sich an Studenten im deutschsprachigen Raum, die Ideen für neue Einsatzmöglichkeiten von Mikrosystemen haben und umsetzen. Veranstaltet wird der Wettbewerb vom Verband der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik (VDE) mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Am 16. November 2018 präsentierten drei studentische Teams ihre Projekte im Rahmen der Fachmesse Electronica in München. In dieser Ausgabe stellen wir Ihnen das Team Gestikulaser (Bild 1) vor, das den dritten Platz belegt hat.

Der Gestikulaser

Bei dem Gestikulaser (Bild 2) handelt es sich um ein neues Gestenerkennungssystem. Es erkennt statische Handgesten eines Menschen, die dadurch zur Interaktion mit einem Endgerät genutzt werden können. Hierbei werden infrarote Lichtsignale einer LED detektiert, die von der Hand des Nutzers reflektiert werden, während er eine Geste ausführt. Dazu wandeln Photodioden das einfallende Licht in Photoströme um, die über einen Mikrocontroller an einen Computer weitergeleitet und dort von einem Python-Skript verarbeitet werden. Das Skript erkennt die durchgeführte Handgeste mit Hilfe eines zuvor antrainierten künstlichen neuronalen Netzes. Nach der Auswertung wird die erkannte Geste genutzt, um ein Endgerät anzusteuern.

Der Gestikulaser besteht aus mehreren Modulen, die über USB-Steckverbindungen miteinander verbunden werden. Jedes Steckmodul besteht aus einer einzelnen kleinen Box, in der die Elektronik integriert ist. Der Oktokommander stellt über einen Arduino die Schnittstelle zu dem Computer bereit, in dem die eigentliche Gestenerkennung erfolgt. An ihn können bis zu sieben Detektormodule angesteckt werden. Auf jedem dieser Module befinden sich Photodioden, um das reflektierte Licht zu messen.