Seoul Semiconductor Reduziertes Flimmern dank neuer Acrich3 premium Serie

LED-Module der Acrich-Serie: Sie konnten als eine der ersten ohne AC-DC-Wandler direkt an einer Wechselstromquelle betrieben werden.
LED-Module der Acrich-Serie: Sie konnten als eine der ersten ohne AC-DC-Wandler direkt an Wechselstrom betrieben werden.

Die neue LED-Modul Serie Acrich3 premium von Seoul Semiconductor bietet Anwendern einen hohen Leistungsfaktor, eine reduzierte gesamte harmonische Verzerrung und eine deutlich verbesserte Flimmer-Unterdrückung.

Seoul Semiconductor beziffert den Leistungsfaktor seines neuen Premium-Segments auf ca. 0,97 und die THD (total harmonic distortion) auf weniger als 15 Prozent. Der Flicker-Index liegt unter 0,12. Zum Vergleich: Die Acrich2 Serie erreicht einen Leistungsfaktor von ca. 0,95, eine THD von unter 25 Prozent und einen Flicker-Index < 0,29.

Durch die Verbesserte Kompatibilität mit den gängigen TRIAC Dimmern sowie die Ansteuerbarkeit über Drahtlos-Netzwerke und Sensoren, ist die Acrich3 Lösung eine interessante Komponente für Smart Lighting Systeme, denen z.B. Philips enormes Potential im industriellen Bereich zuspricht.

Fokus auf Flimmer-Unterdrückung

Insgesamt hat der LED-Hersteller bei der neuen Premium Serie sein Augenmerk verstärkt auf Lösungen für die Flimmeranfälligkeit von LED-Modulen gelegt, die direkt an einer Wechselstromquelle betrieben werden. Anders als bei der klassischen Glühbirne mit ihrem wärmeträgen Glühdraht überträgt eine LED die Modulation der (gleichgerichteten) Spannungsversorgung direkt auf die Lichtemission. Auch wenn der dabei entstehende Hell-Dunkel-Wechsel in der Regel mit einer Frequenz von 100 oder 120 Hz geschieht – also deutlich über der typischen Wahrnehmungsschwelle – können ungewünschte Effekte entstehen, etwa Kopfschmerzen und Müdigkeit bei besonders empfindlichen Personen oder irritierende Stroboskopeffekte bei bewegten Objekten.

Der deutlich reduzierte Flicker-Index bedeutet letztlich eine gleichmäßigere Intensitätsverteilung über einen Emissionszyklus. Der Parameter wurde, neben dem Flicker-Anteil, von der Illuminating Engineering Society of North America (IES) definiert, um Einflussgrößen messbar zu machen, die sich auf die Wahrnehmung von Flimmereffekten auswirken. Er soll den Intensitätsverlauf eines Emissionszyklus erfassen, indem der Peak-Emissionsanteil ins Verhältnis zur Gesamtemission gesetzt wird.

Seoul Semiconductor erwartet insbesondere durch die verbesserte Flimmer-Unterdrückung einen Anstieg in der weltweiten Nutzung der Acrich-Technologie.