Stromversorgung für LEDs NFC-Funktion integrieren - ohne Mikrocontroller

NFC-IC NLM0010 im 5-Pin-Gehäuse von Infineon für LED-Treiberschaltungen.
NFC-IC NLM0010 im 5-Pin-Gehäuse von Infineon für LED-Treiberschaltungen.

NFC-programmierbare LED-Leuchten benötigen nicht unbedingt einen Mikrocontroller. Infineon hat dafür ein NFC-IC im 5-Pin-Gehäuse entwickelt.

Nahfeldkommunikation (NFC) vereinfacht die finale Programmierung von LEDs in der Fertigungslinie. Häufig werden dafür Treiberschaltungen mit Mikrocontroller verwendet. Infineon hat mehrere NFC-ICs entwickelt, die jeweils den Mikrocontroller für diese Aufgabe ersetzen können. Konfiguriert wird ein IC im passiven Modus über die integrierte NFC-Schnittstelle. Zum Einschreiben der Parameter ist ein nichtflüchtiger Speicher vorhanden auf dem 20 Byte für Benutzerdaten vorgesehen sind. Bei anliegender Spannung wechselt der IC in den aktiven Modus erzeugt und erzeugt ein PWM-Signal zur Ansteuerung eines analogen Treiber-ICs.

Soll der IC in bestehende Designs integriert werden, sind laut Infineon lediglich moderate Anpassungen notwendig. Der NFC-IC ist mit den gängigen analogen Treiber-ICs und der NFC-Programmierspezifikation der Module-Driver Interface Special Interest Group kompatibel. Eine neue Firmware muss nicht entwickelt werden.

Die Bausteine gehören zu den beiden Reihen NLM0011 und NLM0010. Sie können auch für Motorsteuerungen und Schaltnetzteile genutzt werden, sind in erster Linie aber für LED-Anwendungen ausgelegt. Integriert wurde ein Funktion zur LED-Alterungskompensation. Dazu kann im Konfigurationsprozess eine Alterungsmodell der LED hinterlegt werden.