EMV-optimierter LED-Treiber-IC LEDs CISPR-konform über Autobatterie versorgen

Automobilelektronik muss kostenoptimiert, effizient und EMV-gerecht ausgelegt sein. Dafür hat Maxim zwei neue LED-Treiber-ICs entwickelt.
Automobilelektronik muss kostenoptimiert, effizient und EMV-gerecht ausgelegt sein. Dafür hat Maxim zwei neue LED-Treiber-ICs entwickelt.

Zwei neue Gleichspannungswandler-Modelle von Maxim ermöglichen kompaktere Schaltungen für Automobilbeleuchtungen nach CISPR 25. Im Buck-Boost-Modus erreichen sie 90 Prozent Effizienz.

Die beiden ICs MAX25610A und MAX25610B treiben bis zu acht High Brightness LEDs (HB LED) direkt aus der Autobatterie. Der Eingangsspannungsbereich beträgt 5 V bis 36 V. In beide Treiber-ICs wurde eine Stromabtastoption und High- und Low-Side-Switching-MOSFETs integriert, um Schaltungsgröße und Anschaffungskosten zu verringern. Auf der Leiterplatte benötigt der IC eine Grundfläche von 5 mm x 5 mm (TQFN-Gehäuse).

Für die Schaltung können einige diskrete Bausteine eingespart werden, die bereits im IC integriert wurden. Durch ein programmierbares On-Chip-PWM-Dimmen ist eine präzise Dimmregelung auch ohne externen Mikrocontroller möglich. Der MAX25610B über eine 2,2-MHz-Schaltfrequenzoption für eine kompaktere Schaltungsgröße.

Auf verschiedene Schaltungstopologien konfigurierbar

Unterstütz werden mehrere Schaltungstopologien. Durch Konfiguration lassen sich Buck-, Buck-Boost- und Boost-Betrieb festlegen. Damit empfehlen sich die ICs für Außen- und Frontbeleuchtungen. Entwickelt wurden die Bausteine für Automobilbeleuchtungen. Man wolle Entwicklern einen »einfachen, effizienten und rauscharmen Treiber zur Verfügung stellen, der eine Vielzahl von LED-Spannungen und Stromversorgungs-Topologien abdeckt«, kommentiert Yin Wu, Maxims Business Manager des Automotive-Geschäftsbereichs, die Motivation hinter der Entwicklung.

Beide Modelle lassen sich über das gleiche Evaluations-Kit (MAX25610EVKIT) bewerten. Für einen Preisaufschlag ist auch ein Hochspannungs-IC bis 60 V (MAX25600) verfügbar.