Patentlizenzprogramm für LED-Beleuchtung LED-Leuchtenentwickler wollen mehr Patentlizenzen

Das Lizenzprogramm »EnabLED« von Signify, ehemals Philips Lighting, gibt es seit Dezember 2008. Heute nutzen es mehr als 900 Unternehmen.
Das Lizenzprogramm »EnabLED« von Signify, ehemals Philips Lighting, gibt es seit Dezember 2008. Heute nutzen es mehr als 900 Unternehmen.

Signifys Lizenzprogramm »EnabLED« für LED-Beleuchtung wächst auf 900 Mitglieder an. 100 von ihnen kamen allein in den letzten zehn Monaten hinzu.

Über das 2008 ins Leben gerufene Lizenzprogramm erhalten Unternehmen Zugriff auf mittlerweile rund 400 Erfindungen und 2.600 Patente von Philips Lighting. Das Unternehmen firmierte im Mai 2018 auf Signify um. Die Patente und Erfindungen decken den Bereich LED-Leuchten und Retrofits ab.

Die letzte große Erweiterung des Leistungsumfangs fand im Februar statt. Signify fügte damals 150 neue Innovationen zum Lizenzprogramm hinzu, die unter anderem die Bereiche Filament-LEDs, Konnektivität, Dimmen, Lichtverteilung und Lichtmischung betreffen.

Hundert neue Lizenzabnehmer in zehn Monaten

Innerhalb der letzten zehn Monate kamen durch das Programm hundert Lizenzabnehmer hinzu. Signify leitet daraus ein generelles und wachsendes Interesse an der LED-Technik ab, denn bei den Unternehmen handele es sich sowohl um KMUs als auch um große und international operierende Leuchtenhersteller.

Auch das von ihnen bediente Marktsegment sei breit gestreut: Leuchten für Privathaushalte, professionelle und industrielle Beleuchtung, Retrofits, Straßenbeleuchtung und Nischenmärkte.

Die hohe Marktnachfrage für Patent-Lizenzen steigert die Bedeutung des Geschäftsbereichs Geistiges Eigentum (Intellectual Property, IP) bei Signify noch weiter. Man werde weiter in Forschung und Entwicklung der LED-Technik investieren, so der Ausblick von Frank Bistervels, Vice President Intellectual Property.