LED-Treiber-IC | Infineon Integrierte PFC und Halbbrücken-Treiber

Für die zweite Generation von Resonanz-Controller-ICs hat Infineon zusätzliche Mechanismen für die Leistungsfaktorkorrektur entwickelt.
Für die zweite Generation von Resonanz-Controller-ICs hat Infineon zusätzliche Mechanismen für die Leistungsfaktorkorrektur entwickelt.

Infineon hat einen Steuer-IC mit effizienter Leistungsfaktor-Korrektur im DSO-16-Gehäuse entwickelt. Hauptanwendungsfeld sind LED-Treiber für industrielle Beleuchtung und Straßenbeleuchtung.

Der ICL5102 ist ein Resonanz-Controller-IC der zweiten Generation. Er unterstützt einen weiten Eingangsspannungsbereich von 70 bis 325 V Wechselspannung bei einem vergleichbar weiten Ausgangsspannungsbereich.

Alle Betriebsparameter können einfach über Widerstände eingestellt werden. Die Anlaufzeit (Startup Time) liegt unter 500 ms bei weniger als 100 μA. Die Leistungsfaktorkorrektur erreicht einen Wert größer als 0,99. Die gesamte harmonische Verzerrung (THD) liegt bei 3,5 Prozent. Sie ist je nach Anwendungsfall – geringe oder hohe Last, Gleich- oder Wechselspannung am Eingang – anpassbar.

In Resonanz-Topologie erreicht der IC einen Wirkungsgrad von bis zu 94 Prozent. Dimmen wird über eine Enable/Disable-Funktion unterstützt. Im Standby-Betrieb wechselt der IC in einen Aktiv-Burst-Modus mit geringer Leistungsaufnahme von weniger als 300 mW. Im resonanten Halbbrücken-Controller ist ein 650-V-High-Side-Treiber integriert mit einem kernlosen Transformator. Der Controller kann bis 500 kHz betrieben werden.

Entwicklungskit und Serienproduktion

Ein Referenzdesign für einen dimmbaren 130-W-LED-Treiber mit 92 Prozent Wirkungsgrad bei 230 V Wechselspannung und voller Last ist erhältlich (ICL5102-U130W). Der IC befindet sich laut Infineon bereits in Serienproduktion und wird seit dem 2. Quartal 2018 ausgeliefert.