embedded world 2019 Displays: Zwischen Vielfalt und Standard

Unterschiedliche Anforderungen führen zu einer Vielfalt von Display-Formaten und Schnittstellen. Systemanbieter spiegeln diese Vielfalt durch ein breites Sortiment wieder, versuchen aber auch die Probleme, die damit für den Anwender einhergehen, durch Standardisierung abzufedern.
Unterschiedliche Anforderungen führen zu einer Vielfalt von Display-Formaten und Schnittstellen. Systemanbieter spiegeln diese Vielfalt durch ein breites Sortiment wieder, versuchen aber auch die Probleme, die damit für den Anwender einhergehen, durch Standardisierung abzufedern.

Industrietaugliche Displays brauchen nicht unbedingt die höchste Auflösung und den größten Farbraum. Wichtiger ist ein passendes Format, Langzeitverfügbarkeit und einfache Austauschbarkeit - also eine gewisse Standardisierung. Einiges davon ist auf der embedded world zu sehen.

Industrietaugliche Displays sind schwerer zu finden als gedacht. Weil die ganz großen Stückzahlen mit Unterhaltungs- und Gebrauchselektronik abgesetzt werden, fallen die Anforderungen für den industriellen Gebrauch schnell hinten runter. Dazu gehören in erster Linie €»lange Verfügbarkeit von zehn Jahren und Lieferbarkeit ab Lager ohne Mindestbestellmengen€«, sagt Oliver Gropp von Hy-Line Computer Components.

Display-Familie ab Losgröße eins

Bilder: 3

Embedded World 2019 Vorschau

Displays und Controller

Dafür hat der Display-Systemanbieter eine standardisierte Familie von TFT-Displays mit den in der Industrie typischen Diagonalen von 4,3", 7" und 10,1" und PCAP-Touchscreen zusammengestellt (Bild 1, Bildergalerie). Geliefert wird ohne Ausnahme ab Stückzahl eins. Die Displays sind mindestens sieben Jahre verfügbar und Form-Fit-Function-austauschbar. Eine einheitliche Schnittstelle und nur eine Betriebsspannung – auch für das LED-Backlight – vereinfachen die mechanische und elektrische Integration. Gezeigt wird die Display-Familie in Halle 1, Stand 170.

Standardisierung ist auch für Data Modul (Halle 1, Stand 234) ein Thema. Der ehemalige Display-Distributor ist mittlerweile zum Lösungsanbieter mit eigener Embedded-Entwicklungsabteilung geworden. Die will die Geschäftsführung auch weiterhin ausbauen und verstärkt auf die selbst entwickelten eMotion-LCD-Controller und Ansteuer-Kits sowie die easyTouch-PCAPs setzen, um eigene Standards zu etablieren.

Auf der Embedded World werden, neben einer breiten Auswahl an Industrie-, E-Signage- und Automotive-Displays, die neuesten eMotion-Modelle NT2:3, NT1:3 und UHD II (Bild 2, Bildergalerie) zu sehen sein. Sie wurden speziell für industrielle Anwendungen ausgelegt, unterstützen Full HD bzw. UHD-Auflösung und wandeln DisplayPort-, DVI, RGB und HDMI2.0-Signale in LVDS, V-By-One und eDP.